19. August 2008 12:15
© Photo Press Service, www.photopress.at/Rowohlt
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Oswalt Kolle (79) veröffentlicht seine Biografie "Ich bin so frei". Das Werk
wird am 1. September im Rowohlt Verlag erscheinen. Die deutsche Bild
Zeitung veröffentlichte jetzt schon erste Auszüge. In seinem Buch
gesteht der Aufklärungspapst der 70-er seine geheime Romanze mit Romy
Schneider.
1964, ein halbes Jahr nachdem Alain Delon sich von Romy getrennt hatte, rief
sie Kolle an. Die beiden einigten sich, zwei bis drei Wochen miteinander zu
verbringen. Sie wollte ihm ihre Geschichte erzählen. Daraus sollte eine
autobiografische Serie für eine deutsche Illustrierte entstehen. Um in Ruhe
arbeiten zu können, mieteten sie sich in einem Kitzbüheler Hotel ein.
Schöne Tage in Kitz
Ihre Nachmittage verbrachten Romy
Schneider und Oswalt Kolle gerne auf der Skipiste. Er erinnert sich an den
"glücklichsten Gesichtsausdruck der Welt", während sie den Abhang
hinuntersauste. Abends saßen sie häufig mit Skilehrer Karl Koller und dessen
Familie zusammen – bei viel Wein.
Dabei kamen die weltberühmte Schauspielerin und der Autor sich näher. Vor
dem Schlafengehen fragte Romy eines Abends: "Du riechst so gut, wo wohnst
du?“ Er antwortete darauf: "Gleich nebenan." Sie folgte Oswalt auf sein
Zimmer. Für den Rest ihres Aufenthalts verbrachten sie jede Nacht gemeinsam.
Kolle über die Romanze: "Sie war in der Liebe genauso wie als
Schauspielerin: unbefangen und frei. Umwerfend. Ich hatte noch nie eine
solche Frau getroffen."
Realität
Bald holte die Realität das verliebte Paar ein.
"Wie wollen wir das leben", sprach Romy Schneider ein heikles Thema an. Sie
hatte einen übervollen Terminplan – Dreharbeiten, Partys, Premieren –, er
war ein verheirateter Familienvater. Nach den schönen Wochen in Kitz
erwachten sie rasch aus ihrem Liebestraum.
Foto: (c) Photo Press Service, www.photopress.at/Rowohlt
Oswalt
Kolle: Ich bin so frei ist ab 1. September im Handel erhältlich (Rowohlt
Verlag).