"Sehr schmerzhaft"
"Bereue es": Leandro entfernt seine 170 Gesichtstattoos
Der Fotograf aus Bagé war bis vor kurzem zu 95 Prozent seines Körpers tätowiert. Über 170 Motive zierten seine Haut, die er sich seit seiner Jugend stechen ließ. Auf internationalen Tattoo-Expos wurde er als „meist tätowierter Mann Brasiliens“ gefeiert.
Doch inzwischen hat sich sein Leben verändert: Nach einer Hinwendung zum evangelikalen Christentum begann er, seine Tattoos entfernen zu lassen.
"Fühlte mich nicht mehr wohl"
„Ich fühlte mich nicht mehr wohl, es passte nicht mehr zu mir“, sagte er gegenüber O Globo. Auch CNN Brasil zitierte ihn mit den Worten, Tattoos hätten ihm die Jobsuche erschwert und ihn zeitweise sogar in ein Obdachlosenheim geführt. Nach Drogenabhängigkeit und dem Ende seiner Ehe habe er in einem Wohnheim von Bagé zur Religion gefunden.
Schmerzvolle Prozedur
Bislang unterzog er sich mehreren Sitzungen, bei denen unterschiedliche Laserarten eingesetzt werden. „Es tut sehr weh, egal wie viel Betäubung verwendet wird, der Schmerz ist schrecklich“, beschreibt de Souza. Jede Sitzung dauert 30 bis 40 Minuten, bis zu acht könnten noch notwendig sein. Die Eingriffe erfolgen kostenlos, weil der behandelnde Fachmann von seiner Geschichte beeindruckt war.
Reue und Warnung
Auf Instagram präsentierte er bereits ein fast tattoofreies Gesicht.
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„Überlegen Sie es sich gut, bevor Sie sich ein Gesicht tätowieren lassen, denn ich bereue es“, sagte er. Gegenüber G1 erklärte er zudem: „Ich konnte mein Leben nicht mehr ertragen.“ Nun wolle er Arbeit finden, für seinen Sohn sorgen und die Vormundschaft für seine kranke Mutter zurückerlangen. „Heute lebe ich mit einem Verständnis für alles, damit ich keine Angst habe.“
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