Polanskis Hausarrest: Familie leidet

Wegen Hausarrest

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Polanskis Hausarrest: Familie leidet

Der gegen Roman Polanski in der Schweiz verhängte Hausarrest hat nach den Worten der Frau des Regisseurs auch Auswirkungen auf das Befinden seiner Familie. Sie sei nicht mehr so sorglos wie früher, sagte Emmanuelle Seigner in einem Interview des polnischen Boulevard-Magazins Viva!. Die beiden Kinder seien verstört, erklärte die 43-Jährige der Zeitschrift weiter. "Ich bin nicht mehr dieselbe Emmanuelle." Sie sei aber überzeugt davon, dass die Angelegenheit geklärt werde, sagte die Schauspielerin und Sängerin in dem Interview, das von zahlreichen Fotos begleitet wird.

Schweizer Hausarrest
Sie und die Kinder lebten nicht bei Polanski in Gstaad, besuchten ihn aber so oft wie möglich. Der Filmregisseur steht in der Schweiz unter Hausarrest, die USA haben seine Auslieferung beantragt. Die US-Justiz verfolgt Polanski wegen sexuellen Missbrauchs eines 13-jährigen Mädchens im Jahr 1977. Der Regisseur legte damals ein Schuldbekenntnis ab und saß 42 Tage in Haft, entzog sich 1978 aber dem weiteren Verfahren durch Flucht ins Ausland. Er wurde am 26. September aufgrund eines US-Haftbefehls bei der Einreise in die Schweiz verhaftet. Gegen Zahlung einer hohen Kaution und weitere Auflagen wurde er am 4. Dezember aus der Auslieferungshaft in einen elektronisch überwachten Hausarrest in seinem Chalet in Gstaad überführt

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