Was ihm auf den Wecker geht...

Lebenszeichen

Was ihm auf den Wecker geht...

 Lange war es ruhig um Konstantin Wecker (64). Jetzt wartet der Münchner Liedermacher mit einem neuen Album auf. Wut und Zärtlichkeit beweist, dass der einstige 68er-Rebell vielleicht ein bisschen milder, aber keineswegs leiser tritt. „Die politische Gegenwart macht mich unglaublich wütend“, so Wecker, der in den neuen Songs u. a. seinen Ärger über den Neoliberalismus und den Mangel an Zivilcourage verarbeitet. Über seine Koks-Vergangenheit zu sprechen, findet er heute banal und „absolut langweilig, weil doch schon alles gesagt ist“. Wenngleich man wohl damit leben muss, ewig mit den Schlagzeilen der einstigen Sucht konfrontiert zu werden.

Zum aktuellen Zickenstreit Ambros versus Fendrich: „Ich verstehe nicht, dass befreundete Musiker nicht zusammen halten, zumal doch beide so wie ich in der Vergangenheit keine Heiligen waren“.

Autor: (prd)
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