Große Sorge um Star
Schock-Diagnose: "a-ha"-Frontman Morten Harket an Parkinson erkrankt
In einem persönlichen Statement erklärt Morten Harket: „Ich habe kein Problem damit, die Diagnose zu akzeptieren. Mit der Zeit habe ich die Einstellung meines 94-jährigen Vaters übernommen: 'Ich nutze, was funktioniert.'“ Die Entscheidung, seine Erkrankung öffentlich zu machen, fiel Harket nicht leicht. Er betonte, dass nicht die Diagnose selbst, sondern der Wunsch nach Ruhe und die Sorge um seine kreative Arbeit ihn davon abhielten, früher darüber zu sprechen. „Es ist ein schwieriger Balanceakt zwischen der Einnahme von Medikamenten und dem Umgang mit deren Nebenwirkungen“, so Harket.
Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch den Verlust von Dopamin-produzierenden Zellen im Gehirn verursacht wird. Weltweit sind mindestens zehn Millionen Menschen betroffen. Um seine Symptome zu lindern, unterzog sich Harket im Juni 2024 einer tiefen Hirnstimulation (Deep Brain Stimulation, DBS) an der renommierten Mayo Clinic in den USA. Dabei wurden Elektroden in die linke Gehirnhälfte implantiert, die über einen unter der Haut platzierten Impulsgeber elektrische Signale senden. Im Dezember 2024 folgte ein ähnlicher Eingriff auf der rechten Seite. Beide Operationen führten zu einer deutlichen Verbesserung seiner motorischen Fähigkeiten.
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Trotz dieser Fortschritte bleibt Harkets Alltag eine Herausforderung. Er muss ständig Medikamente, die Signale der Hirnimplantate, Schlaf, Blutzucker und seine mentale Verfassung in Einklang bringen, um die Symptome zu kontrollieren. „Sie sehen mich gerade in meinem schlechtesten Zustand“, gestand Harket während eines Interviews. Die Auswirkungen der Krankheit auf seine Karriere sind noch ungewiss. Harkets Gesangsstil erfordert Kraft, Nuancen und technische Kontrolle – Eigenschaften, die durch Parkinson beeinträchtigt werden können. Dennoch bleibt er optimistisch und setzt alles daran, seine Leidenschaft für die Musik trotz der Diagnose fortzuführen.
Mit seiner Offenheit möchte Harket nicht nur seine Fans informieren, sondern auch anderen Betroffenen Mut machen und das Bewusstsein für Parkinson erhöhen.
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