Premiere
Erste Nackt-Szene für Schauspiel-Star Verena Altenberger
Am 8. Mai 2025 kommt „Kein Tier. So Wild“ in die Kinos – eine moderne Shakespeare-Adaption, inszeniert von Burhan Qurbani („Berlin Alexanderplatz“), die „Richard III.“ in das Berliner Clan-Milieu verlegt. Altenberger spielt darin Elisabet York, die skrupellose Frau eines Gangsterbosses – und das im Shakespeare-Versmaß. Eine Herausforderung, die die gebürtige Salzburgerin mit Bravour meistert. Dabei stand die Rolle zunächst auf der Kippe: Beim Casting in Berlin wurde sie vom Regisseur nach nur drei Sätzen unterbrochen. Doch dann die Überraschung: „Er sagte nur: ‚Willst du die Rolle spielen?‘ und holte Sekt aus dem Kühlschrank“, erinnert sich Altenberger im Gespräch mit der deutschen "BIld"-Zeitung.
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Für die Rolle ließ sich die Schauspielerin zum ersten Mal völlig nackt filmen – jedoch unter klaren Voraussetzungen. „Wenn ich so etwas gebe, muss es künstlerisch Sinn machen“, betont sie. Am Set in Polen war eine Intim-Koordinatorin anwesend, eine professionelle Absicherung, auf die Altenberger bestand: „Ich bin sehr vorsichtig mit meiner Nacktheit. Es war das erste Mal – und es musste sich richtig anfühlen.“
Privatleben bleibt privat – auch bei Liebesgerüchten
Trotz der Offenheit auf der Leinwand bleibt die Schauspielerin in Sachen Privatleben verschwiegen. Gerüchte über eine Beziehung mit dem früheren österreichischen Kanzler Christian Kern kommentiert sie nicht. „Ich schütze bestimmte Bereiche. Mein Zuhause und mein Beziehungsleben gehören dazu.“ Keine Homestorys, keine Social-Media-Einblicke ins Private – so hält sie sich selbst „unverletzlich“. Altenberger ist in einem kleinen Dorf bei Salzburg aufgewachsen. Ihre Mutter leitete dort als erste Frau in Österreich eine Landwirtschaftsschule – ein Vorbild, das Altenberger geprägt hat. Die Liebe zur Natur ist geblieben: „Ich weiß, wann welche Beeren und Kräuter wachsen – das habe ich von meiner Oma.“ Trotz Karriere-Trubel zieht es sie immer wieder zurück in die Heimatwälder.
Und obwohl sie jüngst sogar ein Angebot aus Hollywood ausgeschlagen hat, bleibt der internationale Traum präsent. „Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es mich nicht reizt“, gibt sie ehrlich zu. Mit „Kein Tier. So Wild“ beweist Verena Altenberger, dass sie nicht nur eine der wandelbarsten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum ist – sondern auch eine, die Herz, Haltung und klare Grenzen hat.
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