Am Samstag wird Papst Franziskus († 88) in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom beigesetzt. Wenige Tage später startet das Konklave in der Sixtinischen Kapelle. Einen Blick hinter die Kulissen der streng geheimen Papstwahl liefert auch der eindringliche und gleich 8-fach Oscar-nominierte Film „Konklave“, des österreichisch-schweizerischen Regisseurs Edward Berger. Und der erlebt ob der tragischen Ereignisse in Rom gerade einen neuen Hype.
Unmittelbar nach dem Tod des Pontifex stiegen die weltweiten Streaming-Zahlen von „Konklave“ um satte 283 Prozent an, das berichtet das Hollywood-Branchenblatt „Luminate“. Am 20. April, dem Tag vor dem Tod von Papst Franziskus, kam „Konklave“ auf rund 1,8 Millionen Streaming-Minuten. Mit Tagesende des 21. April waren es bereits 6,9 Millionen Minuten. Tendenz steigend.
Die Story ist ja auch hochaktuell: Der Papst ist unerwartet verstorben. Kardinal Lawrence (Ralph Fiennes) ist mit der Aufgabe betraut, die Wahl des neuen Oberhauptes der katholischen Kirche zu leiten. Doch als sich im Vatikan die Türen der Sixtinischen Kapelle zum Konklave schließen, beginnt zwischen den aus aller Welt angereisten Kardinälen ein bitterer Machtkampf voller Intrigen. Die konkurrierenden Kardinäle im Rennen um die Nachfolge des toten Papstes spiegeln die unterschiedlichen Positionen in der gegenwärtigen Kirchenpolitik wider, aber auch globale Machtinteressen innerhalb der Weltkirche.
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