Simon wird angeheuert, um ein desolates Hotel mit diversen Handwerksarbeiten wieder auf Vordermann zu bringen. Denn schon bald soll es in altem Glanz wiedereröffnet werden! Doch als er vor Ort eintrifft, wird ihm schnell klar, dass in der Bruchbude weit mehr im Argen liegt als nur das verschlissene Interieur. Simons Auftraggeber wirken äußerst sonderbar, und dann taucht plötzlich die Polizei auf, um nach einer verschwundenen jungen Frau zu suchen. Spätestens da weiß er, dass er sich in Acht nehmen muss...
Nähe erzeugt hier Spannung
Einsames Hotel. Der in Wien lebende Autor Roman Klementovic geht mit Dunkelnah neue Wege. Als Szenerie hat er sich ein altes Hotel ausgesucht, das zunächst an The Shining, den Horror-Klassiker von Stephen King, erinnert. Aber keine Sorge, das ist nur kurz der Fall, Klementovic macht etwas Eigenes draus.
Nähe. Kammerspielartig rollt der Autor seinen Horror aus, wir erleben die Geschehnisse ganz nahe aus der Ich-Perspektive von Simon. Das Buch liest und spürt sich anders an als seine Vorgänger, und das bereitet Vergnügen beim Lesen, macht die Lektüre noch unvorhersehbarer, als es bei Klementovic ohnehin oft der Fall ist. Meist pflanzt er seinen Horror in düstere Dörfer, rein in dysfunktionale Familiengeflechte. Hier treffen Fremde aufeinander in einem speziellen Setting. Die Figuren dürfen schrullig und seltsam sein. Viele Ideen schwirren dem Autor noch im Kopf herum, verrät dieser im Gespräch. Und wir sind schon neugierig auf die nächsten Thriller, die er sich ausdenkt, denn seine Bücher haben Suchtpotenzial...
Dieser Instagram Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Instagram“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Der Autor im großen oe24-Interview
Roman Klementovic über sein neues Buch, die baldige Verfilmung eines Thrillers und wie er sich in einem seiner Bücher schlagen würde.
oe24: Ein schäbiges Hotel, das kurz an jenes von „The Shining“ erinnert, seltsame Gestalten und der Protagonist mittendrin. Was macht „Dunkelnah“ aus?
Klementovic: Ich wollte nach zehn Jahren und acht Büchern mal etwas anderes probieren, eine kammerspielartige Atmosphäre, statt einem familiären Umfeld. Die Grundidee und das Setting von „Dunkelnah“ begleitet mich schon seit über zehn Jahren und hat mich nie losgelassen. Dann hat sich plötzlich alles gefügt, auch mit der Ich-Perspektive, die Lesende mitnimmt, sie alles sehen lässt, was Simon sieht. Mir war wichtig, dass es zum Schluss keine übersinnliche Erklärung gibt, wie bei „The Shining“. Das war mein Anspruch an die Geschichte.
oe24: Wie würden Sie sich in Ihren Thrillern schlagen als Protagonist; würden Sie bis zum Schluss überleben?
Klementovic: Ich glaube, ich wäre ein sehr schlechter Protagonist... Ich kann kein Blut sehen und meist geht es für die Figuren nicht gut aus. Ich glaube, dass ich für eine Liebesgeschichte besser geeignet wäre.
oe24: Nach Ihrem Thriller „Immerstill“, der Teil der ORF-Landkrimi-Reihe wurde, soll nun demnächst „Wenn das Licht gefriert“ verfilmt werden. Können Sie dazu schon etwas verraten?
Klementovic: Über Details darf ich leider noch nicht reden, da müssen wir die Drehstartmeldung abwarten. Nur so viel: Die Hauptrollen sind sensationell besetzt, mit absoluten Publikumslieblingen. Und über die Regie freue ich mich auch sehr.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden