Rap-Star will raus
Häftling erstochen: Brutaler Mord im Diddy-Gefängnis
Über seine Anwälte stellt er einen erneuten Antrag auf Freilassung – und beschreibt in erschütternden Worten die Zustände hinter den Mauern.
Verdorbene Mahlzeiten, Gewalt, Selbstmorde – Diddy spricht von einem täglichen Albtraum. In seinem Antrag ist von „außergewöhnlichen Umständen“ die Rede, die eine Freilassung auf Kaution rechtfertigen sollen. Die Liste der Vorfälle ist lang – und schockierend.
So sei erst vor zwei Wochen ein Häftling direkt über Diddys Zelle niedergestochen worden, heißt es in dem Antrag. Die Gewalt im Gefängnis eskaliere unkontrolliert. Bereits im Februar sei das gesamte MDC abgeriegelt worden – nach einer Woche voller Randale und Waffenangriffe durch Insassen. Auch in den Jahren zuvor kam es immer wieder zu dramatischen Vorfällen: Mindestens vier Häftlinge begingen Suizid, vergangenes Jahr wurde ein Insasse ermordet.
Erschütternde Bedingungen
Diddys Anwalt Marc Agnifilo malt ein erschütterndes Bild der Haftbedingungen. Die hygienischen Zustände seien katastrophal, das Essen regelmäßig verdorben. Wörtlich schreibt er ans Gericht: „Das MDC serviert routinemäßig abgelaufene und mit Maden befallene Lebensmittel.“
Ein erfahrener New Yorker Kripo-Beamter, der anonym bleiben will, bestätigt gegenüber BILD: „Dieser Knast ist untragbar. Kleine, dreckige Zellen, ein ständiger, beißender Gestank. Und das Essen? Teilweise schimmelig, voller Bakterien – ekelhaft und gefährlich.“
Diddy sitzt wegen schwerwiegender Vorwürfe in U-Haft, darunter Menschenhandel, Körperverletzung und weitere Sexualdelikte. Doch nun rückt das Verfahren selbst in den Hintergrund – denn für den 54-Jährigen geht es im Gefängnis um Leben und Tod.
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