01. September 2010 19:39
Ein Bild des Schreckens bot sich den Rettungskräften am Montag in der Früh
am Feldberg in Hessen (GER). Dort galt es Schlager-Star Antonia aus Tirol
(richtiger Name Sandra Stumptner) und ihren Freund Peter Schutti (37) aus
den Trümmern ihres verunfallten VW Phaeton zu bergen (ÖSTERREICH berichtete).
Auf nasser Fahrbahn waren sie, mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit,
von der Straße abgekommen. Eingeklemmt zwischen Bäumen auf einem Abhang
dauerte der Einsatz zwei Stunden (bei 4 Grad), bis die bewusstlosen Insassen
unterkühlt in die Klinik auf die Intensivstation gebracht wurden.
Innere Verletzungen
Es musste das Schlimmste – vor allem für
Schutti, der schwerer verletzt sein soll – befürchtet werden. Zum Glück kann
deren Intimus Ralph Schader entwarnen: "Ihr Zustand ist stabil. Sie sind
ansprechbar und auch außer Lebensgefahr!“
Auch ihr Booking Agent Andreas Weber teilte ÖSTERREICH mit: "Sie haben
innere Verletzungen. Welche Organe davon betroffen sind, wissen wir aber
noch nicht. Wir warten auf die genaue Diagnose!“
Fan-Treff fällt aus
Wie es zu dem Unfall auf dem Weg zu
einem Termin nach Berlin gekommen ist, wird von den Behörden derzeit noch
rekonstruiert. Ihr für dieses Wochenende geplantes Fan-Treffen mit Wanderung
a la Hansi Hinterseer fällt aber fix aus. Dort wollte sie gemeinsam mit über
Tausend Fans ihr 10-jähriges Bühnenjubiläum bestreiten – nach ihrer Trennung
von DJ Ötzi wandert sie ja auf Solo-Pfaden.
Immer wieder stellte ihr das Leben Prüfungen. So war ihr Freund Peter
Schutti an Krebs erkrankt. Aber auch ansonsten gab es oft kleine und größere
Malheure (Kollaps, Burn Out), mit denen die Zillertalerin öffentlich für
Schlagzeilen sorgte.
Antonia trauerte
Aus allen Wolken fiel sie zuletzt, als ihr
Bekannter, der Mallorca-DJ Chriss Tuxi, verstarb. Gestern fand dessen
Beisetzung in der Nähe des Ballermann statt. Der Entertainer war vor drei
Wochen bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Keine einfache Zeit für die Tirolerin, die jetzt auf dem Weg der Genesung
ist. Ralph Schader zuletzt: "Wichtig ist, dass sie überlebt haben. Wir alle
beten für Antonia und
Peter.“