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Robert Kratky: DARUM zieht er sich zurück
Auf Instagram erklärt Kratky die Gründe für seinen Rückzug. „Schweren Herzens aber voller Dankbarkeit habe ich beschlossen, das Mikrofon des Ö3-Weckers endgültig an meine hervorragenden Kolleginnen und Kollegen weiterzureichen“, schreibt Kratky. „Auf ärztliches Anraten früher als geplant, ziehe ich mich damit vorerst in mein Privatleben zurück. Und werde in den nächsten Monaten meiner psychischen und körperlichen Gesundheit jenen Vorrang einräumen, der zuvor über fast vier Jahrzehnte ausschließlich meiner Arbeit galt“
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Und dann weiter: „Mein ganzes Leben lang durfte ich als Creator und Producer gestalten, als Autor und Comedian unterhalten und als Anchor des Ö3-Weckers Millionen Menschen durch den Morgen begleiten“
Zum Abschied bedankt sich Kratky bei Wegbegleitern und Hörern. „Über Generationen ein kleiner Teil im Alltag so vieler sein zu dürfen, war das Glück meines Lebens und die größte für mich denkbare Ehre.“
34 Jahre beim ORF
Kratky begann seine Karriere bei Ö3 bereits 1991. Bis auf wenige Ausflüge ins Fernsehen blieb Kratky dem Medium Radio stets treu. Zunächst war der gebürtige Salzburger als Regisseur und Live-Reporter für den Wecker tätig und moderierte eine Reihe anderer Sendungen im selbst ernannten Hitradio. 1996 wurde Kratky Wecker-Chefproducer und erfand Comedy-Leisten, die einen gewissen Kultstatus erlangten und deren Figuren er auch seine Stimme leiste - darunter den "Vignettenman" oder "Oma Raithofer & Opa Kratky". Neben Hary Raithofer, damals der Aufwecker der Nation, war Kratky ab 1997 Zweitmoderator der Morgensendung, bevor er die Sendung 2004 federführend übernahm. Zuletzt begleiteten auch Gabi Hiller und Philipp Hansa die Ö3-Hörerschaft beim Aufstehen.
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann zollte Kratky für seinen Rückzug "großen Respekt". Er habe "unter sehr herausfordernden Arbeitsbedingungen nicht nur Ö3, sondern die österreichische Radiolandschaft während der letzten Jahrzehnte als Host des Ö3-Weckers geprägt wie kein anderer". Radiodirektorin Ingrid Thurnher strich Kratkys Stärke hervor, "dem Publikum immer auf Augenhöhe zu begegnen", und meinte: "Ein Leben in der Öffentlichkeit sorgt für Höhenflüge, verlangt einem Menschen aber auch einiges ab." Ö3-Senderchef Michael Pauser sagte, Kratky habe die größte Morningshow des Landes nachhaltig geprägt und den Weg für künftige Erfolge geebnet. "Wir respektieren seine Entscheidung und wünschen ihm alles Gute für die nächsten Monate, um wieder Kraft zu schöpfen."
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