Arigonas Heimkehr nach 130 Tagen

Arigona Zogaj

Arigonas Heimkehr nach 130 Tagen

Aufatmen im Endlosfall Zogaj: Alle von der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck (OÖ) nachgeforderten Unterlagen sind nun für ausreichend befunden worden. Damit konnte Bezirkshauptmann Peter Salinger am Montag den Akt abstempeln und als "positiv erledigt" weiterleiten.

Mutter darf befristet arbeiten
Mutter Nurie Zogaj darf vorerst auf sechs Monate befristet wieder an ihrem angestammten Platz in einem Geflügelzuchtbetrieb arbeiten. Sie hat bereits Montagmittag in der österreichischen Botschaft in Skopje Mazedonien den Reisevermerk in ihren kosovarischen Pass gestempelt bekommen: "Das ging rasch und formlos", sagt Botschaftsrätin Susanne Schmidt zu ÖSTERREICH.

Bei Arigona und ihren Geschwistern Albin (11) und Albona (10) (unbefristete Schülervisa) konnten die Formalitäten am Montag in Skopje noch nicht erledigt werden: "Ihren Akt erhalten wir erst aus Oberösterreich per Datenfern­übertragung", erklärt Botschaftsrätin Schmidt: "Das kann noch ein, zwei Tage dauern."

Freunde: Tränen und Jubel nach Bangen und Zittern
Fest steht aber: Arigona und ihre Geschwister könnten bereits kommenden Montag wieder in Österreich zur Schule gehen: "Ich freue mich natürlich wahnsinnig", jubeltsagt Schauspieler Alfons Haider gegenüber zu ÖSTERREICH: "Das ist ein Sieg der Menschlichkeit, der Vernunft", sagt Alfons Haider, der gemeinsam mit zwei anderen die Bürgschaft für die Familie übernommen hat.

Arigona überglücklich
Wann und auf welchem Weg die Zogajs einreisen werden, steht vorerst noch nicht fest: "Die vier möchten aber rasch zurück, nicht zuletzt, damit die Kinder wieder die Schule besuchen können, mit dem Lernen nachkommen", erklärt Volkshilfe-Betreuer Christian Schörkhuber. Aber schon jetzt ist Arigona überglücklich und zufrieden: "Die letzten Monate waren ein Bangen und Zittern, ob wir je wieder in unsere neue Heimat zurückdürfen", lässt sie über ihre Freunde ausrichten.

Autor: C. Ortner, K. Wendl
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