Die Stationen seines Lebens Die Stationen seines Lebens

Jörg Haider tot

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Die Stationen seines Lebens

- Haider wurde am 26.01.1950 in Bad Goisern (Oberösterreich) geboren.

- 1970 wird Haider Bundesobmann des Rings freiheitlicher Studenten.

- Im Jahr 1973 beendet er sein Jus-Studium mit dem Doktorat.

- 1976 wird Haider zum Landesparteisekretär der Kärntner FPÖ.

- 1979 zieht er erstmals als Abgeordneter in den Nationalrat ein.

- 1983 übernimmt der Oberösterreicher die Kärntner Landespartei und wird Landesrat im Gewerbe- und Fremdenverkehrsreferat.

- Am 13. September 1986 wird Haider in einer Kampfabstimmung gegen Norbert Steger zum Bundesparteiobmann der FPÖ gewählt. Mit ihm setzt ein steiler Höhenflug der Freiheitlichen in der Wählergunst ein. Er wird erstmals Klubobmann.

- Am 30. Mai 1989 wird Haider mit Hilfe der ÖVP zum Landeshauptmann von Kärnten gewählt.

- Im Juni 1991 wird er von SPÖ und ÖVP aus dieser Funktion abgewählt, nachdem er mit seinem Sager von der "ordentlichen Beschäftigungspolitik" im Dritten Reich für Empörung gesorgt hatte.

- 1992 wechselt Haider neuerlich als Klubobmann ins Parlament.

- Im Jahr 1999 schafft es Haider zum zweiten Mal, Landeshauptmann in Kärnten zu werden. Bei der Nationalratswahl schafft die FPÖ einen historischen Wahlerfolg und wird Zweite.

- Am 28.2.2000 legt Jörg Haider sein Amt als FPÖ-Chef zurück, nachdem er die Freiheitlichen an der Seite der ÖVP erstmals seit 14 Jahren wieder in eine Regierung geführt hatte.

- Das Delegiertentreffen von Knittelfeld rund um Fans und Vertraute Haiders leitet im September 2002 den Rücktritt von Haiders Nachfolgerin als FPÖ-Obfrau, Susanne Riess-Passer, ein. Neuwahlen mit einem Absturz der FPÖ sind die Folge.

- Haider soll nach Riess-Passers Abtritt zunächst wieder Parteichef werden, zieht aber wieder zurück, nachdem er angeblich von Waffen-Lobbyisten bedroht worden war.

- 2004 feiert Haider einen nicht mehr erwarteten Triumph bei der Kärntner Landtagswahl und wird mit Hilfe der SPÖ wieder Landeshauptmann, eine Funktion, die er bis zu seinem Tod ausfüllte.

- Am 4. April 2005 trennt sich Haider von der FPÖ und gründet mit seinen Getreuen das BZÖ, Bündnis Zukunft Österreich, dessen Chef er zunächst wird.

- Beim ersten bundesweiten Antreten des BZÖ kommt Haiders Bündnis im Oktober 2006 mit gut vier Prozent knapp in den Nationalrat.

- Im August 2008 verkündet Haider, es nochmals als Spitzenkandidat zu versuchen und übernimmt wieder die Führung des BZÖ, die zuletzt bei Peter Westenthaler gelegen war.

- Die Wahl am 28. September bringt dem BZÖ-Chef mit 10,7 Prozent und mehr als sechs Prozentpunkten Zugewinn seinen letzten großen politischen Erfolg.

- Am 11. Oktober stirbt Haider an den Folgen eines Autounfalls in Klagenfurt.

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