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War die Technik schuld?

Arch: Rätsel um Absturz des Super-Piloten

Die Ermittlungen der Behörden laufen auf Hochtouren. Trotzdem dürfte es noch Tage dauern, bis endgültig fix ist, warum Air-Race-Weltmeister Hannes Arch am Donnerstag in den Hohen Tauern sein Leben verlor. Der bisherige Ermittlungsstand:

  • Herzinfarkt? Noch am Freitag wurde die Obduktion des Leichnams durchgeführt. Das Ergebnis: „Es gibt keine Hinweise auf ein körperliches Gebrechen“, heißt es auf ÖSTERREICH-Anfrage von der Polizei. Ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall können damit definitiv ausgeschlossen werden.
  • Schlechte Sicht? Mehrfach wurde über schlechte Wetter- und Sichtbedingungen spekuliert, die zum Absturz geführt haben könnten. Die Behörden aber haben dafür derzeit keinerlei Hinweise. Als absoluter Profiflieger hätte Arch selbst damit wohl keine Probleme gehabt.
  • Technischer Defekt? Eine Häufung an Unfällen mit dem Modell „Robinson R 66“, das auch Arch flog, deutet auf technische Probleme hin. Allein heuer hat es mit der Robinson zehn schwere Unfälle gegeben. Erst im Juni starben in Arizona zwei Passagiere.

Die Trümmer des Helikopters wurden gestern für weitere Untersuchungen ins Tal gebracht. Ein Ergebnis wird nächste Woche erwartet.

Klärung könnte auch die Aussage des Hüttenwirts liefern, der bei dem Crash mit an Bord war und schwer verletzt wurde. Der 62-Jährige war bereits gestern erstmals im Klinikum Klagenfurt zum Unfall befragt worden.


So lief das Drama um den Heli-Absturz von Hannes Arch im Detail ab:

 

  • Am frühen Freitagabend fliegt Hannes Arch vom Flughafen Salzburg auf die Elberfelder Hütte.
  • 21.15 Uhr: Der Motor wird gestartet. Arch hebt wieder ab, will nach Salzburg zurückfliegen. Mit an Bord ist jetzt auch der Hüttenwirt. Der Nachtsichtflug ist genehmigt.
  • 21.16 Uhr: Der Robinson-Hubschrauber (Preis: 700.000 Euro) kracht gegen eine Felswand auf 2.300 Meter Höhe.
  • 22.15 Uhr: Archs Mitarbeiterin schlägt Alarm. Ein Polizeihubschrauber wird losgeschickt. 
 Die Mannschaft kann wegen des schlechten Wetters nicht landen.
  • 1.00 Uhr, Samstag: Helfer steigen zu Fuß auf.
  • 6.10 Uhr: Der schwer verletzte Wirt kann ins Spital geflogen werden.

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