01. Jänner 2012 10:53

Steroide an Sportler 

Doping-Paten 
in Kärnten gefasst

Ehepaar verdiente 38 Mio. Euro. In Kärntner Traumvilla verhaftet.

Doping-Paten 
in Kärnten gefasst
© BKA, Hersteller

Ein riesiger Schlag gegen die internationale Doping-Szene gelang der österreichischen Polizei kurz vor dem Jahresende: Wie erst jetzt bekannt wurde, konnten bereits am 27. Dezember in Bad Kleinkirchheim (Kärnten) zwei der weltweit größten Dopinghändler dingfest gemacht werden.

Steroide an Spitzensportler
Die beiden Slowenen, Mihael K. (36) und seine Ehefrau Alenka K. (33), werden verdächtigt, seit insgesamt elf Jahren über das Internet illegal Steroide an Spitzensportler verkauft zu haben. Dabei erwirtschafteten die beiden einen gewaltigen Gewinn. Insgesamt sollen die slowenischen Doping-Paten 50 Millionen US-Dollar (umgerechnet 38,6 Millionen Euro) erwirtschaftet haben.

Das Geld aus dem Doping-Geschäft wurde über Scheinfirmen reingewaschen und anschließend in zahlreiche Immobilien gesteckt.

Erst die Hintermänner und jetzt die Abnehmer
Bis Mihael K. und Alenka K. nun geschnappt wurden, führte das Ehepaar so in Kärnten jahrelang ein Leben im puren Luxus – Anschluss an die örtliche High Society inklusive. In Bad Kleinkirchheim bauten die beiden sich eine Traumvilla im Wert von 5 Millionen Euro! Inklusive Sauna, Whirlpool und riesigem Garten. Auf die Spur der beiden kamen die österreichischen Ermittler dank eines Tipps des US-Justizministeriums.

Jetzt sitzen beide in Kärnten in Untersuchungshaft – und warten auf ihre Auslieferung.


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4 Postings
rubikon meint am 07.01.2012 05:41:14 ANTWORTEN >
Lang hat es gedauert, diese Parasiten, die Gesundheit anderer zerstörten, aus dem Verkehr zu ziehen.
diagonit meint am 01.01.2012 19:14:32 ANTWORTEN >
da sieht man wieder, das man es mit viel Überstunden auch in Österreich zu was bringt.
Oracle meint am 01.01.2012 18:22:02 ANTWORTEN >
oe24lesender meint am 01.01.2012 11:46:23

Weil es sich bei den Abnehmern um privilegierte Österreicher handelt, die von unantastbaren Vereins- und Verbandsvorsitzenden protegiert werden.
Oder: Was bei einem Ausländer ein Verbrechen, ist bei einem Einheimischen ein mit einem Augenzwinkern verstandenes Kavaliersdelikt.
oe24lesender meint am 01.01.2012 11:46:23 ANTWORTEN >
warum sitzen die Abnehmer nicht im Gefängnis? Immerhin sind das Betrüger.
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