Gasexplosion war doch Mordversuch

Geständnis

© sxc

Gasexplosion war doch Mordversuch

Der 42-jähriger gebürtiger Rumäne, der am Sonntag im Keller eines Einfamilienhauses in Fernitz bei Graz eine Gasleitung angesägt, das Gas-Luft-Gemisch entzündet und damit eine Explosion ausgelöst hat, hat ein Geständnis abgelegt. Der Mann gab zu, dass er seine Ex-Frau und sich selbst in die Luft sprengen wollte.

Der 42-jährige, der selbst verletzt wurde, hatte zunächst von einem Suizidversuch gesprochen und die Mordabsicht bestritten. Bei einer neuerlichen Einvernahme durch die Kriminalisten zeigte sich der Beschuldigte nun reumütig: Er wollte sich und seine Ex-Frau durch Entzünden des Gas-Luft-Gemisches in die Luft sprengen, falls sie die Fortsetzung ihrer Beziehung weiter verweigern sollte, so seine Erklärung. Dass durch seine Tat möglicherweise auch die weiteren im Haus anwesenden Personen - drei Kinder und ein Nachbar - getötet oder verletzt worden wären, sei ihm zum Zeitpunkt seiner Tat nicht bewusst gewesen.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen