Münchner Polizeibeamter in Tirol gestorben

Wilden Kaiser

© ASI/Anton Thaler

Münchner Polizeibeamter in Tirol gestorben

Bei einem Training im Tiroler Wilden Kaiser ist am Donnerstag ein Polizeibeamter aus München ums Leben gekommen. Der 32-Jährige stürzte nach Angaben des Münchner Polizeipräsidiums beim Klettern an der Multerkarwand bei Scheffau 30 Meter in den Tod. Ein Felsbrocken war aus der Wand gebrochen. Der Mann erlag trotz Sicherheitsausrüstung noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Der Beamte hinterlässt eine Ehefrau und einen fünfjährigen Sohn.

"Entdeckungsreise"
Nach Erhebungen der Polizei kletterte der 32-Jährige in der 3. Seillänge der Route "Entdeckungsreise" voraus und kam nach dem Einhängen der ersten Zwischensicherung einige Meter rechts von der Route ab. Beim Zurückklettern in die Routenlinie dürfte ihm ein Griff oder ein Tritt im Fels ausgebrochen sein.

Der Kletterer stürzte 25 Meter ab, wobei er vom Seilpartner am Standplatz gehalten wurde. Dabei schlug er aber mit dem Kopf so stark am Felsen auf, dass sein Kletterhelm zertrümmert wurde und er sich tödliche Kopfverletzungen zuzog.

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