Neue Details: Auto hat sich nicht überschlagen

Haider-Unfall

 

Neue Details: Auto hat sich nicht überschlagen

Das erzählte Harald Weinländer oe24.at. Und Weinländer ist jener Gutachter, der unmittelbar nach dem tödlichen Unfall des Kärntner Landeshauptmanns mit der Untersuchung des Hergangs des Unfalls betraut worden war.

Theorien widerlegt?
Bisher galt es als erwiesen: Jörg Haiders Phaeton kam mit nahezu 170 km/h von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrmals, knallte in einen Hydrant und kam dann quer zur Fahrbahn zu stehen. Weinländer sieht das in einem provisorischen Gutachten anders: Es gab keine Überschläge. Weinländer zu oe24.at: "Das Dach ist nahezu unbeschädigt, ebenso die Beifahrerseite. Der Wagen hat sich seitlich aufgestellt ist dann auf der Fahrerseite dahin gerutscht. Deshalb hat es beide Türen herausgerissen." Sein Resümee: Schuld daran, dass es der Unfall tödlich endete, ist einzig und allein der Hydrant, den Haiders Wagen genau mit der Fahrerseite traf.

Tacho nicht stehen geblieben
Auch die viel zitierte Aussage, der Tachometer von Haiders Wagen wäre bei 142 km/h stehen geblieben, will der Gutachter nicht bestätigen. Weinländer: "Da hätte der Dr. Haider schon einen Nagel hineinschlagen müssen." Wie schnell Haider tatsächlich unterwegs war, will der Grazer nicht sagen.

"Es gibt so viele Gerüchte, die um den Unfalltod Jörg Haiders ranken". Harald Weinländer hofft, das diese nach Bekanntgabe dieser Details verstummen mögen.

In Kürze soll das endgültige Gutachten über den genauen Unfallhergang vorliegen.

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