06. September 2010 20:16

Verletzte Jungpferde 

Piber: Tierquälerei bei Lipizzanern?

Drei Pferde verletzt: Tierschützer erstatten Anzeige gegen Hofreitschule.

Piber: Tierquälerei bei Lipizzanern?

Wirbel um Verletzungen bei jungen Lipizzaner-Hengsten im Gestüt Piber: Eine Gruppe von sechs Tieren kam am 23. August nach einem Monat Wienaufenthalt zurück in die steirische Heimat. Die Hengste wurden – trotz Warnungen – wieder zur Herde gelassen. Dort kam es prompt zu heftigen Machtkämpfen zwischen den Jungtieren. Resultat: drei verletzte Pferde. Bei zweien wurden schwere Fleischwunden am Ellbogen bzw. Hals festgestellt.

Junglipizzaner nach Hufbeinbruch operiert
Der Hengst "Maestoso Wanda“ – er sollte nächstes Jahr fix nach Wien kommen – wurde gar mit einem Hufbeinbruch in die Tierklinik eingeliefert und vergangenen Montag operiert. "Ob er je wieder einsatzfähig ist, wird sich erst nach Monaten herausstellen“, so der Tierarzt der Spanischen Hofreitschule, Georg Hladik, im Gespräch mit ÖSTERREICH.

Gürtler: "Verletzungen können immer passieren“
Jetzt erstattet der Freundeskreis der Spanischen Hofreitschule Anzeige wegen Tierquälerei. Der Vorwurf: Die Junghengste hätten nach einem Monat Abwesenheit nicht wieder in die Herde integriert werden dürfen. "Da kommt es naturgemäß zu neuen Kämpfen um die Führung in der Gruppe. Dass die Tiere nicht separiert wurden, ist Wahnsinn“, so ein Mitglied des Freundeskreises.

Der Leiter von Piber, Max Dobretsberger, rechtfertigt das Zusammenführen der Junghengste mit der Herde: "Wir wollten den Tieren Zeit auf der Alm gönnen.“ Dass es einen Zusammenhang mit den Verletzungen gab, will er nicht bestätigen. Trotzdem gesteht er ein: "Im Rückblick haben wir wahrscheinlich einen Fehler gemacht.“

Die Chefin der Hofreitschule, Elisabeth Gürtler, sagt zu den Vorwürfen: "Dass die Hengste raufen, ist ganz natürlich. Und ein Hufbeinbruch kann auf der Koppel immer passieren. Ich sehe da keinen Zusammenhang. Letztes Jahr ist nichts passiert.“


Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
2 Postings
fuerTiere meint am 09.09.2010 08:24:15 ANTWORTEN >
"Wir haben nicht das Recht, Tiere in irgend einer Form auszubeuten, zu misshandeln oder zu verwerten.
Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen.
Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren.
Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie anziehen.
Tiere sind nicht dazu da, dass sie uns unterhalten.
Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie ausbeuten."
wandern meint am 07.09.2010 08:07:50 ANTWORTEN >
wie kann man so einer Person wie der Gürtler so einen wichtigen Posten geben,keine Ahnung vom Pferden nur auf Grund ihres Promistatus
Seiten: 1
Top Gelesen Chronik
TOP Videos
Die kältesten Orte mehr Wetter >
1. Obergurgl -17.8°
2. Sankt Andrä-Wördern -16.9°
3. Tulln an der Donau -16.9°
4. Obertauern -15.1°
5. Seefeld in Tirol -15°
6. Hintertux -14.9°
7. Ischgl -14.7°
8. Ulrichsberg -14.4°
9. Nassfeld/Hermagor -13.9°
10. Tux -13.8°
Top Schneelagen mehr Skiwetter >
1. Dachstein Gletscher 480 cm
2. St. Anton am Arlberg 470 cm
3. Stuben 470 cm
4. Tiroler Zugspitzbahn 410 cm
5. Sonnenkopf 400 cm
6. Krippenstein / Obertraun 380 cm
7. Pitztaler Gletscher 370 cm
8. Ifen 360 cm
9. Tauplitz / Bad Mitterndorf 360 cm
10. Warth - Schröcken 350 cm
Tal Schneelagen mehr Skiwetter >
1. Dachstein Gletscher 480 cm
2. Feuerkogel 330 cm
3. Kaunertaler Gletscher 271 cm
4. Postalm 270 cm
5. Warth - Schröcken 265 cm
6. Ifen 240 cm
7. Faschina / Fontanella-Faschina 240 cm
8. Damüls 235 cm
9. Mellau Bergbahnen 235 cm
10. Obertauern 220 cm
Wettercams Wetter Live >