Startschuss für Sexmord-Prozess

Bestialischer Mord

Startschuss für Sexmord-Prozess

Die Verteidigungslinie des angeklagten Philipp K. ist klar: Der 23-Jährige wird heute zum Mord an seiner Geliebten Steffi im Juli 2010 auf „nicht schuldig“ plädieren. Der laut Gutachten psychisch gestörte Bummelstudent soll das Mädchen bei einer Sexorgie mit 200 Messerstichen getötet und den Körper dann zerstückelt haben. Er will das Blutbad jedoch im Rausch verschlafen haben und schwört, dass andere Täter Steffi auf dem Gewissen haben.

Rätsel
Tatsächlich ist vieles an dem Fall rätselhaft, und die Geschworenen werden sich über einige Fragen den Kopf zerbrechen müssen. So mutet mehr als seltsam an, dass Philipp K. Leichenteile der jungen Frau ausgerechnet in die Mülltonnen im eigenen Haus gestopft haben soll, obwohl er sie mit dem Auto wegbringen hätte können.

Schwach
Außerdem war er bei einem Lokalaugenschein nicht in der Lage, ­einen künstlichen, dem Opfer nachempfundenen 40 Kilo schweren Torso zu heben. Auch seltsam: Handy und Tasche des Opfers sind seit dem Mord spurlos verschwunden.

Der erfahrene Gerichtsgutachter Reinhard Haller beurteilte die Causa folgendermaßen: Derartige Brutalität sei für einen Täter typisch, der sein Opfer kaum oder gar nicht kenne. Für einen Liebhaber also absolut ungewöhnlich. Philipp K. drohen bei einem Schuldspruch lebenslange Haft und Einweisung in eine Anstalt.

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