Turnierpferde fast verbrannt

Auf der A2

Turnierpferde fast verbrannt

Dienstagabend kam es auf der Südautobahn A 2 zwischen Zöbern und Schäffern aus noch unbekannter Ursache zu einem spektakulären Einsatz. Auf dem Weg zu einem Turnier in Fahrtrichtung Graz geriet ein Sattelschlepper, in dem vier Turnierpferde transportiert wurden, plötzlich in Brand.

Autofahrer halfen mit Handfeuerlöschern
Der Besitzer aus Graz (58) hielt an, um das Feuer zu löschen, was jedoch misslang. Mehrere Autofahrer stoppten und halfen dem Mann und seiner Beifahrerin, den Brand mit Handfeuerlöschern in Schach zu halten. Dadurch konnte eine Ausbreitung auf das Führerhaus und den restlichen Sattelschlepper verhindert werden. Die eingetroffenen Einsatzkräfte konnten den Brand unter schwerem Atemschutz unter Kontrolle bringen.

Pferde wurden verladen und abtransportiert
Die verschreckten Pferde blieben zum Glück unverletzt und konnten aus dem Lkw entladen und vor­übergehend auf eine nahe gelegene Wiese in Sicherheit gebracht werden. Danach wurden die Tiere in einen anderen Sattelschlepper umgeladen und abtransportiert. Für die Arbeiten musste die Südautobahn vorübergehend komplett gesperrt werden. Der total zerstörte Lkw wurde von einer privaten Bergefirma abtransportiert. Durch die Aufräumarbeiten bildete sich im Abendverkehr ein sechs Kilometer langer Rückstau auf der A 2. Der Besitzer (58) und die Beifahrerin blieben zum Glück unverletzt.

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