19. Juni 2010 13:51
Ein Oststeirer, der seine beiden kleinen Kinder im Auto hatte, hat in der
Nacht auf Samstag auf der Südautobahn (A2) einen anderen Wagen gerammt und
sich dann aggressiv gegen die einschreitenden Polizisten verhalten. Er wurde
auf Weisung des Amtsarztes in die Landesnervenklinik Sigmund Freud (LSF) in
Graz eingeliefert, wie die Sicherheitsdirektion Steiermark am Samstag
mitteilte.
Polizei gewarnt
Am Samstag gegen 23.40 Uhr hatte sich der
Tankwart der Raststation Arnwiesen mit der Information an die Polizei
gewandt, dass der Lenker eines silbernen VW Sharan ohne Kennzeichen für
seine Kinder "eine erhebliche Anzahl von Stofftieren und Spielzeug sowie
Lebensmittel" gekauft habe und Richtung Wien weggefahren sei.
Verkehrsunfall
Fast zeitgleich meldete eine Streife der
Autobahnpolizeiinspektion Graz West, dass sich kurz nach der Ausfahrt
Arnwiesen ein Verkehrsunfall ereignet hatte, bei dem der Lenker eines
silberfärbigen Vans Fahrerflucht begangen hatte. Das Unfallopfer, ein 34
Jahre alter Slowake, sagte aus, dass der Van unmittelbar vor ihm vom
Pannenstreifen auf den ersten Fahrstreifen gefahren sei.
Knapp nach Mitternacht wurde der Van-Lenker, ein 31 Jahre alter Mann aus dem
Bezirk Feldbach mit seinem beschädigten und unbeleuchteten Pkw nach mehreren
Anhalteversuchen von einer Polizeistreife in Gleisdorf gestoppt. Ein
Alkotest verlief negativ. Nach Eintreffen des von der Polizei verständigten
Vaters stellte sich heraus, dass der 31-Jährige wegen einer psychischen
Erkrankung in Behandlung ist. Der laut Polizei "körperlich überaus kräftige
und korpulente Mann" sei "im Verlauf der Amtshandlung immer unkooperativer"
geworden. Mit Unterstützung des Einsatzkommandos Cobra Süd wurde der Mann
schließlich in die LSF gebracht.