Vermisster Grazer: Knochen von ihm

Deutschland

Vermisster Grazer: Knochen von ihm

Im Fall des seit Juli vermissten Grazers Anton Koschuh gibt es nun traurige Gewissheit: Bei den in der Lüneburger Heide entdeckten Knochen handelt es sich um die Gebeine des Vermissten. Das habe eine erste DNA-Untersuchung in der Hamburger Rechtsmedizin ergeben, berichtet das ORF-Magazin "heute österreich" unter Berufung auf Ermittler. Hinweise auf ein Verbrechen gebe es nicht, die weiteren Ermittlungen würden andauern, hieß es.

Nachdem vor gut 14 Tagen der Rucksack des Vermissten an einer Bahnstrecke gefunden worden war, durchsuchten Polizeibeamte das Waldgebiet nahe der Fundstelle. Bei der Suche wurden von einem der Hunde Knochenteile sowie Handy, Laptop und eine Tasche gefunden. Diese Gegenstände konnten alle dem Vermissten Anton K. zugeordnet werden.

Anton Koschuh verschwand vor drei Monaten auf der Heimreise von Hamburg nach Graz. Vor einer Woche wurde sein Rucksack neben der Bahnstrecke südlich von Hamburg gefunden, der Reisepass befand sich noch in dem Gepäckstück.

Der Grazer wird seit dem Abend des 22. Juli vermisst, als er in Hamburg in den Zug stieg. Weder die Ermittlungen der Polizei, noch Suchaufrufe via Facebook oder Flugzettel, die von den Verwandten in Hamburg verteilt wurde, brachten einen Erfolg.

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