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Brisante Erkenntnisse

War Grazer Amok-Fahrt ein Terrorakt?

Drei Tote und 33 Verletzte, darunter mehrere durch Schmerzen und Lähmungen lebenslänglich betroffene Opfer. Das ist die schreckliche Bilanz des Grazer Amok-Fahrers. Das Motiv für die Wahnsinnstat ist bis heute nicht geklärt. Zuletzt wurde ihm sogar Unzurechnungsfähigkeit bescheinigt. Demnach soll sich der 26-Jährige zum Tatzeitpunkt selbst verfolgt und massiv bedroht gefühlt haben. Er hörte Schüsse und hatte Angst um sein Leben.

Neue Theorie: War es ein Terrorakt?
Doch eine Bemerkung, die von einem Gerichtsreporter vom Standard während des Dschihadisten-Prozesses in Graz (Fikret B. wurde für acht Jahre verurteilt) aufgezeichnet wurde, sorgt nun für großes Aufsehen. 

„Dann spricht der Richter unvermittelt ein womöglich brisantes Detail aus den Facebook-Recherchen der US-Behörden an: Zwei Wochen vor der Grazer Amokfahrt sei im Internet davon die Rede gewesen, es sei wieder etwas in Vorbereitung, wir werden wieder zuschlagen‘.

Journalist und Blogger Andreas Unterberger bringt darauf bezugnehmend jetzt eine neue Theorie ins Spiel. War die Amokfahrt gar ein Terrorakt? Der Journalist führt auf seinem Blog die Theorie folgend aus:  

"Das macht erstens klar: Österreich ist überhaupt nur dank amerikanischer Nachrichtendienste imstande, Dschihadisten auf die Spur zu kommen. Der republikseigene Verfassungsschutz schafft das offensichtlich nicht. Er vermag lediglich salafistischen und islamistischen Kindergärten in Wien ein Gütesiegel zu vergeben – das sich dann nachträglich als völlig unberechtigt erweist.

Zweitens aber ist da plötzlich wieder von der blutigen Grazer Amokfahrt eines moslemischen Bosniers die Rede, die im vergangenen Juni drei Tote und 36 Verletzte gefordert hat (wobei als Tatwaffe nicht nur das Auto, sondern auch ein Messer zum Einsatz gekommen ist). Und plötzlich erfahren wir von einem Richter in einem ganz anderen Verfahren, dass es offensichtlich einen weiteren bisher unbekannten Hinweis gibt, demzufolge diese Amokfahrt sehr wohl einen terroristischen Hintergrund haben könnte."

Viele Fragezeichen
Fest steht: Hinter der Amokfahrt verbergen sich noch vielerlei Fragezeichen. Die Anwältin des Amok-Fahrers Liane Hirschbrich ist überzeugt, „dass den tragischen Ereignissen von Graz keine kriminelle Absicht“ zugrunde liege: „Die Geistesverfassung meines Mandanten und alle Umstände der Tat werden im Verlauf des Verfahrens aber sicher vollständig geklärt.“

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