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Schnee hat Westösterreich im Griff

Wettersturz

Schnee hat Westösterreich im Griff

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Für ein Verkehrschaos hat der Wintereinbruch im Westen Österreichs gesorgt. Zahlreiche Autofahrer wurden von den plötzlichen Schneefällen überrascht und blieben in der Weißen Pracht stecken. Auch die ÖBB mussten auf einigen Strecken den Zugsverkehr einstellen: Die  Tauern- und die Brennerstrecke sind nach wie vor unterbrochen, es fahren Busse im Schienenersatzverkehr, der allerdings noch im Laufe des Dienstag wieder eingestellt werden soll. Auf den Straßen hat sich die Situation hingegen wieder weitgehend normalisiert, in Tirol ist allerdings die Achensee-Straße (B181) nach einem Felssturz blockiert.

Diashow Wintereinbruch in Westösterreich

Serfaus

Sibratsgfäll

Altenmarkt-Zauchensee

Altenmarkt-Zauchensee

Brandnertal

Bregenzerwald

Bregenzerwald

Gerlos

Gerlos

Galtür

Großarl

Hintertuxer Gletscher

Hochpustertal

Hochpustertal

Ischgl

Ischgl

Patscherkofel

Serfaus

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100.000e Euro Schäden
Die ÖBB beziffern den Schaden alleine an der Infrastruktur mit mehreren 100.000 Euro. Insgesamt müssen Bahn-Mitarbeiter etwa 300 umgestürzte oder gefährdete Bäume abarbeiten, sagte ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel am Dienstag. Alleine im Bundesland Salzburg sind rund 200 Bäume auf Bahnanlagen gefallen oder haben eine Schieflage erhalten, dass sie demnächst umstürzen könnten.

Ohne Strom
Im Versorgungsnetz der Tiroler Tiwag waren am Dienstagvormittag noch zwei Stationen im Wipptal außer Betrieb. Seit Sonntagabend waren mehr als 22.000 Kunden von Stromausfällen betroffen, teilte die zuständige "Tiwag Netz AG" mit. Rund 100 Mann waren mit den Reparaturarbeiten zwischen Nauders und Osttirol im Einsatz. Die Höhe des entstandenen Schadens konnte zunächst noch nicht beziffert werden.

Zugvögel saßen fest
Der Wintereinbruch hat auch den Zugvögeln zugesetzt. Tausende Exemplare waren offenbar zu einer Zwischenlandung in Tirol gezwungen. Die Tiere würden bei Schneetreiben und Nebel die Orientierung verlieren.
Die Tiere müssen nun auf eine Wetterbesserung warten. Für Schwalben könnte die Zeit knapp werden, da sie nicht viel Körpermasse besitzen.

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