Geständnis abgelegt
Brutalo-Femizid: Mordopfer (49) erschlagen und erwürgt
Wien. Eine Nachbarin in dem Mehrfamilienhaus in der Columbusgasse hatte Sonntag in der Früh Weinen und Hilfeschrie gehört, dann ein lautes Rumoren, bis schließlich abrupt Stille eintrat. Der Mieter der Wohnung, in der hörbar ein Verbrechen passiert war, wählte selbst den Polizeinotruf. Und ließ sich widerstandlos neben der Leiche seine Lebensgefährtin in der Unterkunft im 5. Stock festnehmen.
Bei der Einvernahme durch die Polizei zeigte sich 39-jährige Österreicher mit polnischen Wurzeln, Robert O., umfassend geständig, seine Lebensgefährtin (49) zuerst mit den Fäusten tot geprügelt und dann mit bloßen Händen erwürgt. Im Obduktionsbericht lautet das wie folgt: "Der vorläufige gerichtsmedizinische Befund hat ergeben, dass es zu stumpfer Gewalteinwirkung und einer äußeren Gewalteinwirkung im Halsbereich der Frau gekommen ist."
Eine Erklärung dafür, warum der mutmaßliche Täter, für den die Unschuldsvermutung gilt, so ausgezuckt ist, fand er nicht bzw. wollte er gegenüber den Ermittlern nicht preisgeben. Robert O. wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt gebracht.
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