Frau (27) kollabiert
Defi-Einsatz nach Überdosis mit Herzstillstand
OÖ. Und so liest sich der Einsatz aus Sicht der Exekutive: "Am 22. April 2025 wurden Polizisten zu einer laufenden Reanimation nach Überdosis zu einer Wohnung im Bezirk Wels-Land beordert. Während eine Streife die Hubschraubereinweisung übernahm, fuhr eine weitere Polizeistreife nach Abholung eines Defibrillators vom Gemeindeamt zum Einsatzort zu. Beim Eintreffen der Streife war bereits die Rettung und mehrere Personen, darunter zufällig ein Notfallsanitäter, vor Ort."
Die 27-jährige Patientin - ihre Freundin hatte noch rechtzeitig Alarm geschlagen - hatte nach kurzer Herzdruckmassage durch die Sanitäter (darunter der Ersthelfer, ein Kollege, der beim Einsatzort wohnt) bereits wieder Puls, allerdings noch keine regelmäßige Atmung, sodass sie vom eingetroffenen Rettungsdienst des Roten Kreuzes mittels Beatmungsbeutel versorgt und behandelt werden musste.
Der Notarzt konnte die Frau schließlich stabilisieren. Sie wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. In der Wohnung wurden am Couchtisch diverse Behältnisse mit Suchtgift, Tabletten und Suchtgiftutensilien aufgefunden und sichergestellt.
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