Amstetten

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Massencrash auf der Westautobahn

Seiten: 12

Dichtes Schneetreiben und dichter Verkehr sorgten am Sonntagnachmittag für einen Massencrash auf der A1-Westautobahn in Niederösterreich - etwa 65 Fahrzeuge waren daran beteiligt. 13 Menschen wurden dabei verletzt, drei von ihnen schwer.

Diashow Massencrash auf der Westautobahn bei Amstetten

Massencrash auf der A1

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Massencrash auf der A1

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Zu hohes Tempo im Schneetreiben
Im Bereich der Unfallstelle hatte am Nachmittag starker Schneeschauer eingesetzt. Verringerte Sicht sowie überhöhte Geschwindigkeit dürfte laut Asfinag-Sprecher Alexander Holzedl auch dazu beigetragen haben, dass es zu den Massenkarambolagen kam.

Bei der Feuerwehr war um 15.58 Uhr der Notruf eines Augenzeugen eingegangen, der einen Auffahrunfall in Fahrtrichtung Wien meldete, so Franz Resperger, Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos Niederösterreich.

Noch während des Telefonats sei im Hintergrund ein Krachen zu hören gewesen, als weitere Autos auffuhren. In der Folge sei es durch Schaulustige, die ihre Geschwindigkeit verringerten, auch in Fahrtrichtung Salzburg zu einem Unfall gekommen.

Unfall erstreckte sich über 200 Meter
Aufgrund der Dimensionen - die Unfallzone erstreckte sich laut Feuerwehr über mehr als 200 Meter - war es für die Einsatzkräfte schwierig, die Zahl der an den Karambolagen beteiligten Fahrzeuge festzustellen.

Ein Großeinsatz lief an, an dem fünf Notarzt-Teams, einschließlich der ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 10 und 15, sowie acht Rettungsteams und vier Feuerwehren mit 65 Einsatzkräften beteiligt waren.

Einsatzzelt auf der Autobahn
Die Feuerwehr errichtete auf der Autobahn ein Schnelleinsatzzelt, um Verletzte untersuchen und Maßnahmen für ihre weitere Versorgung treffen zu können. Zwei Verletzte wurden mit den Notarzthubschraubern in Krankenhäuser nach Linz geflogen, die anderen wurden in umliegende Kliniken transportiert.

Unverletzt gebliebene Personen, deren Autos jedoch demoliert worden waren, wurden zum Feuerwehrhaus nach Amstetten gebracht. Dort wurden sie mit Tee und Nahrung versorgt und warteten auf die Abholung durch Freunde und Familienangehörige.

In den Serienunfall waren auch zwei Pkw verwickelt, die auf Anhängern sehr teure Sportpferde transportierten, schilderte Resperger. Feuerwehrleute halfen beim Umladen der Tiere, die den Unfall unverletzt überstanden.

"Mit 20.00 Uhr hat die Feuerwehr die Arbeit beendet", sagte Resperger. Am Abend standen noch einige Wracks am Pannenstreifen. Sie sollten von privaten Abschleppdiensten abtransportiert werden.

Gegen 21.25 Uhr war die Westautobahn auch in Richtung Linz wieder befahrbar.

 

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