Er sitzt und starrt an die Zellen-Wand

Fritzl im Gefängnis

© APA/Helmut Fohringer

Er sitzt und starrt an die Zellen-Wand

Fünfeinhalb Monate sitzt Josef Fritzl (74) nun bereits in dem Sondertrakt für geistig abnorme Verbrecher in Stein. Aus Josef Fritzl wurde in dieser Zeit ein gebrochener alter Mann. Er hat frühere Interessen abgelegt, will nicht mehr fernsehen, hat seine Zeitungen abbestellt. Den ganzen Tag über starrt er auf die Zellen-Wand oder durch das vergitterte Fenster. Es ist ein Demenzschub meinen Anstaltspsychiater. Sie vermuten, dass das Monster von Amstetten aus Schock über das Urteil (Lebenslang) geistig verfällt.

Nur manchmal schreibt Fritzl ein paar Zeilen. Er wollte seine Biografie veröffentlichen. Wollte erklären, wie es dazu kommen konnte, dass er seine Tochter 24 Jahre lang in ein Verlies sperrte. Das Buch wird nie erscheinen: Eine gerichtliche Verfügung schützt die Opfer davor.

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