Felsbrocken trifft fahrendes Auto Felsbrocken trifft fahrendes Auto

Schock auf der B31

 

 

Felsbrocken trifft fahrendes Auto

Großes Glück hatte eine 57-jährige Niederösterreicherin am Sonntagabend im Mostviertel: Ein knapp eine Tonne schwerer Felsbrocken stürzte während der Fahrt in Opponitz auf ihren Pkw. Die Frau blieb fast unversehrt, sie erlitt lediglich eine Schnittverletzung an der Nase. Der Pkw ist ein Totalschaden. Die B31 bleibt in diesem Abschnitt vorerst gesperrt.

Brocken landete am Rücksitz
Gegen 19.30 Uhr war die die 57-Jährige auf der Bundesstraße in Richtung Waidhofen unterwegs, als sich der Felsbrocken aus der Wand löste und auf ihren Wagen fiel. Der Stein durchschlug das Dach und landete rechts auf dem Rücksitz. Die Frau streifte im Schock noch eine Leitschiene, konnte ihren Pkw aber nach rund 100 Metern anhalten und allein aussteigen.

Sperre
Die B31 wurde im Abschnitt zwischen der Kreuzung mit der L98a und der B22 in Waidhofen an der Ybbs gesperrt. Es wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet. Wie lange die Sperre aufrecht bleibt, war Montagvormittag noch nicht absehbar.

Erste Untersuchungen haben ergeben, dass der Felsbrocken durch einen ein Meter großen Spalt zwischen zwei Lawinenverbauungen zu Tal gestürzt war. Geologen sind derzeit an Ort und Stelle und untersuchen, ob noch weitere Felsstürze zu erwarten sind bzw. welche Maßnahmen getroffen werden müssen, so Gerhard Fichtinger von der Straßendienstabteilung des Landes Niederösterreich. "Wir hoffen, dass wir gegen Mittag ein vorläufiges Ergebnis haben", sagte er. Auch eine Firma, die offensichtlich lose kleinere Felsbrocken wegräumt, sei bereits am Arbeiten.

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