Vergewaltigte Josef F. auch Enkelin Kerstin?

Inzest Fall

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Vergewaltigte Josef F. auch Enkelin Kerstin?

Noch immer ist die Weltöffentlichkeit schwer geschockt angesichts des unglaublichen Inzest Falls rund um Josef F. und sein Horror-Verlies. Mehrmals soll F. seine eigene Tochter E. vergewaltigt und mir ihr Kinder gezeugt haben, wie die Anschuldigungen lauten.

Weiteres Sex-Opfer?
Die britische Tageszeitung "The Sun" geht nun sogar noch einen Schritt weiter. Laut dem Boulevard-Blatt besteht der Verdacht, dass Josef F. mit der Zeit das Interesse an der "grauhaarigen" E. verloren haben soll. Deshalb soll die erst 19-jährige K., seine eigene Enkelin sein nächstes Opfer gewesen sein und er soll auch sie vergewaltigt haben.

Noch keine Befragung möglich
Inwieweit diese Spekulationen zutreffend sind, kann derweil aber noch nicht von der Polizei überprüft werden, da die 19-Jährige noch immer im Koma liegt und nicht befragt werden kann. Laut Kriminalexperten ist es bei Triebtätern aber durchaus üblich, dass sie sich auch an der nächsten Generation der Opfer vergreifen.

Wollte Menge der Beherrschten vergrößern
Fest steht in jedem Fall, dass Josef F. stets bemüht war, die Gruppe der "Beherrschten" zu vergrößern um seine Macht ausspielen zu können - in allen Lebensbereichen. "Dieser Mann hat bewusst die Menge der Beherrschten vergrößert, seine Welt sozusagen wachsen lassen. Je mehr Menschen er beherrschen konnte, umso stärker wurde sein Bedürfnis befriedigt", sagte Psychiater Reinhard Haller. Die Personen im Verlies waren zu 100 Prozent von ihm abhängig.

"Krankhaftes Ausmaß"
"Jeder Mensch führt ein Doppelleben, weil er nach außen gerne was anderes darstellen möchte, als er ist. Aber natürlich nicht in diesem krankhaften Ausmaß", sagte Haller. Der zentrale Gedanke in diesem perfekten Doppelleben war das enorme Machtspiel. "Ich allein weiß, wo meine Tochter ist, ich weiß wie es ihr geht, ich weiß mehr als der Rest der Welt", analysierte Haller das unglaubliche Geschehen.

Sexualisierte Macht
Macht wurde bei Josef F. sexualisiert, er hat sich eine Sexsklavin gehalten. "Das kann nicht Ausdruck einer Krankheit sein, sondern einer extremen Persönlichkeitsstörung", erklärte Haller. Die Persönlichkeit des 73-jährigen Josef F. beschrieb der Psychiater als geprägt durch Gemütsarmut, Machtbesessenheit, extremen Narzissmus und den Wunsch andere zu beherrschen.

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