Coup in Linzer Bank: Täter stellt sich

Flucht aussichtslos

© Schwarzl/TZ ÖSTERREICH

Coup in Linzer Bank: Täter stellt sich

Der Überfall auf ein Geldinstitut am Mittwoch in Linz ist geklärt. Der flüchtige mutmaßliche Täter, ein 35-jähriger Deutscher, hat sich Donnerstag der Polizei gestellt. Der Täter hatte in der Bank eine Angestellte mit einem Messer bedroht. Dazu legte einen Plastiksack auf das Kassenpult und sagte nur: "vollmachen".

Anschließend flüchtete er zu Fuß. Eine zweite Bankangestellte hielt sich bei ihrem Arbeitsplatz hinter dem Schalterbereich auf und beobachtete den Täter. Dieser war nur mit einer dunklen Sonnenbrille und einer blauen Strickhaube maskiert. Der Täter flüchtete nach dem Raub in unbekannte Richtung. Das Verkehrschaos als Folge der heftigen Schneefälle am Mittwoch kam ihm dabei zugute.

Mit Beute Schulden beglichen
Während die Polizei noch nach dem Räuber suchte und die Ermittlungen liefen, ging beim Landeskriminalamt ein Hinweis auf einen in Linz lebenden Deutschen ein. Er hatte unmittelbar nach der Tat seine erheblichen Schulden beglichen. Die weiteren Ermittlungen erhärteten den Verdacht, dass er der Bankräuber sein konnte. Die Staatsanwaltschaft ordnete seine Festnahme an.

Die Linzer Polizei fand heraus, dass er per Zug nach Deutschland geflüchtet ist. Sein konkreter Aufenthaltsort war jedoch noch am Donnerstagvormittag unbekannt. Auch die deutsche Polizei fahndete nach ihm. Der Täter sah aber offenbar die Aussichtslosigkeit seiner Flucht ein. Donnerstagnachmittag stellte er sich in Aarhaus an der deutsch-niederländischen Grenze der deutschen Polizei.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 8

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen