07. Juli 2011 09:14

Mord an Paulina 

Stiefvater unter Sex-Verdacht

Stiefvater und dessen Sohn haben die Tat vor Gericht gestanden.

Stiefvater unter Sex-Verdacht
© APA /Zeppelzauer / Polizei

Jetzt liegt es schwarz auf weiß auf dem Tisch der Haftrichterin (die darauf die U-Haft verhängte): Das Geständnis von Klaus (48) und Konstantin K. (19), das die beiden am Landes­gericht Wels ablegten. Nur noch offizieller Beweis, was die Indizien längst offengelegt hatten: Der Lkw-Fahrer aus Bad Ischl (OÖ) und sein Sohn sollen eine der abscheulichsten Taten der letzten Jahre begangen haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Die beiden sollen am Dienstag Paulina S. (14) auf dem Schulweg in einem roten VW Sharan abgepasst haben. Im Auto seien sie dann laut Ermittlern über das Mädchen hergefallen, schlugen auf sie ein, würgten sie. Laut Obduktion starb die 14-Jährige an einem Schädel-Hirn-Trauma. Auch fanden sich am Hals Würgemale. Die Leiche des Mädchens verscharrten sie auf einem Grundstück von Klaus K. am Schwarzensee bei St. Wolfgang. Nur eine Stunde später um 8 Uhr trat der 48-Jährige in aller Seelenruhe seinen Dienst als Lkw-Fahrer an …

In der Zwischenzeit versuchte Sohn Konstantin, Spuren zu beseitigen. So fand sich die Autorückbank blutverschmiert in einem Windschutzgürtel in Süd-Niederösterreich. Tatwaffe sollen ein Strick und „ein stumpfer Gegenstand“ gewesen sein. Vermutet wird, dass eine Taschenlampe benutzt wurde, um das jüngste Mädchen der Familie S. brutal zu töten.

Stiefvater soll Paulina 
sexuell belästigt haben

Über das Motiv zerbrechen sich nicht nur Ermittler ­weiter den Kopf: Auch im 14.000-Einwohner-Ort versucht man, das Unglaubliche zu begreifen. Doch es gab Vorzeichen für das Verbrechen. So soll die Trennung von Klaus K. und der Mutter von Paulina, Claudia S., vor rund fünf Monaten das treibende Moment gewesen sein. „Der Klaus hat zu ihr gesagt, dass es eine Bluttat geben wird, wenn sie geht“, sagt Mirlinda A., eine der Hauptzeuginnen der Polizei, zu ­ÖSTERREICH. „Er drohte: ‚Ich werde dir das Liebste nehmen‘“, so eine Nachbarin. Das Liebste, das war das jüngste von Claudias vier Kindern.

Musste Paulina auch sterben, weil sie ihren Stiefvater anzeigen wollte? Er soll sie ­sexuell belästigt haben, aas auch der wahre Grund für die Trennung ihrer Mama von Karl. K. gewesen sein. Paulina soll zuletzt gedroht haben, ihren Stiefvater an­zuzeigen. Ihr Todesurteil?

Mysteriös bleibt die Rolle von Sohn Konstantin. Der 19-Jährige soll laut Bekannten ein verschlossener Bursch sein. Er sei dem brutalen, herrischen Vater regelrecht ausgeliefert gewesen. „Einmal hat Klaus ihn mit einem Brett mehrmals auf den Kopf geschlagen, weil er die Gartenarbeit nicht richtig erledigt hatte.“

Zudem wird der 19-Jährige als „brodelnder Vulkan“ beschrieben. Als Claudia mit den Kindern in eine neue Wohnung flüchtete, sei Konstantin zufällig dazugekommen – und habe einen Wutanfall bekommen. Wegen Gefühlen für seine Halbschwester? Die Ermittler schließen auch hier ein sexuelles Motiv nicht aus.
 

Aus Rache das Nesthäkchen der Familie getötet

Der Fernfahrer Klaus K. und die Tourismusangestellte Claudia S. hatten sich in Köln kennengelernt. Die Deutsche, die sich vom griechischen Mann getrennt hatte, suchte mehr einen Vater für die vier Kinder (14, 16, 19, 20) als eine neue Liebe.

Ein Vertrauter zu ÖSTERREICH: „Für sie war diese Beziehung vom ersten Tag an nicht gut. Klaus hatte zwei Gesichter: Gegenüber Nachbarn und Bekannten war er höflich und zurückhaltend. Doch hinter verschlossenen Türen hörte man ihn oft schreien. Und bei Festen und Zusammenkünften fand er es ganz toll, seine Frau herunterzuputzen. Und sich auf ihre Kosten wichtigzumachen. Dann wieder sprach er gegenüber anderen von der einzigen großen Liebe. “

Tyrann

Vor fünf Monaten reichte es Claudia S. – sie zog mit Sack und Pack und ihren Kindern in eine neue Wohnung über einer Tischlerei in Bad Ischl. Das konnte der Patchwork-Familien-Tyrann (es gilt die Unschuldsvermutung) nicht überwinden. Wie jetzt bekannt wurde, vollführte er vor Kurzem vor der Schule, in die die Jüngste der Familie, Paulina, ging, einen „Wheely“ mit dem Motorrad, krachte hernach ins Auto von Claudia S., die ihre Tochter vom Gymnasium abholte.

Dass er die Trennung aufs Blut nicht hinnehmen wollte, wusste auch Nachbarin Mirlinda A. Ihr gegenüber soll der 48-Jährige geschworen haben: „Wenn sie mich verlässt, wird etwas Schlimmes passieren.“

Sohn hörig
Mit dem ihm hörigen Sohn im Schlepptau nahm er bittere Rache an Claudia S. Aus verschmähter Liebe und Rache, möglicherweise auch aus sexuellem Motiv heraus, töten sie das Nesthäkchen und den Liebling der Mutter, Paulina (14). Die Familie, die Schule, der Ort, das ganze Land sind geschockt.

Autor: M.Born, R.Kopt

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32 Postings
WDNR meint am 11.07.2011 01:37:27 ANTWORTEN >
Für mich an grausamkeit nicht zu überbieten.
So stellt sich für mich wieder einmal die Frage
der Hinrichtung ich sehe nicht ein solche Menschen Anhand von Steuergeldern
Am Leben zu erhalten. Sie haben diese Tat Gestanden und somit sind Sue nicht einmal noch
Die Prozesskosten Wert.

Ruhe in Frieden

Ml
Egal meint am 10.07.2011 17:53:36 ANTWORTEN >
Tot durch steinigen, oder sonst irgendeine grauenvolle Version. Beide Drecksfiguren.
grummel meint am 10.07.2011 04:51:04 ANTWORTEN >
Mein Mitgefühl gilt allen Angehörigen.
Diese Grausamkeit kann ich nicht fassen.Ich finde solche Leute haben nichts mehr in der
Gesellschafft zu suchen.Sie haben eine Grenze überschritten,die kein normaler Mensch überschreitet.Sie sollten für ihre Tat bis an ihr Lebensende verwahrt bleiben.
Nach so langer Zeit war es auch keine spontane Tat,bei so einer Sachlage wäre ich
dafür das Gesetz zu ändern,damit es zu keiner frühzeitigen Entlassung kommt.
Ich halte nicht's von der Todesstrafe,da auch schon unschuldige hingerrichtet wurden.
max meint am 10.07.2011 03:43:53 ANTWORTEN >
Für die Zwei Gehört die todesstrafe
Pavilion meint am 09.07.2011 12:20:58 ANTWORTEN >
erstaunlich die Rolle der Nachbarin bei diesem Drama. Wer Kenntniss von einer Straftat erlangt und diese nicht anzeigt, macht sich mitschuldig und sollte dementsprechend auch bestraft werden. Das beinahe schon tägliche töten von Kindern zeigt doch das solche Drohungen ernst zu nehmen sind .
baloo meint am 09.07.2011 11:28:23 ANTWORTEN >
Wenn es bei uns die TS geben würde dann will ich sehn ob sollch eine Tat wiederholt wird!
rotkaeppchen meint am 09.07.2011 17:42:18
bist du zufällig mit britney spears verwandt? oder nur gleich blöd?
mystery01 meint am 09.07.2011 11:00:36 ANTWORTEN >
und wieder werden anwälte versuchen - diese kreaturen, als psychischkrank, für schlechte kindheit verantwortlich zu machen und für unzurechnungsfähigkeit erklären......um eine mildere strafe, für diesen "abschaum", zu bekommen....

unfassbar...., dass hass so stark sein kann, mit dem wissen - 20-25jahre in den knast zuwandern...
...es wird doch keiner annehmen, dass dieses abscheuliche verbrechen unendeckt bleiben würde...
tja, man weiß nie, was in einem menschen so alles vorgeht.....
Wolfgang meint am 09.07.2011 05:49:57 ANTWORTEN >
Das Verbrechen ist grauenhaft.........! Schaut man aber tiefer in das gesamte - Familie-Struktur - findet man mit sicherheit "mehrere Schuldige"! Leider kennen einzige Menschen noch immer keine andere Wahl, um zu töten! LEIDER!
schlimm meint am 09.07.2011 05:24:26 ANTWORTEN >
echt schade, das sowas nach 15 bis 20 jahren wieder rauskommt.
Shallow meint am 09.07.2011 01:09:16 ANTWORTEN >
Der Sohn des Mannes war einer meiner besten Freunde und es ist fürchterlich wie man sich in Personen täuschen kann.
Das mit den Wutanfällen ist zu bestätigen.. und mit der gehorsamkeit gegenüber dem Vater.
Mein Beileid an die Familie des Mädchens!
Mexxes meint am 08.07.2011 21:20:27 ANTWORTEN >
Die TS wäre für solche Täter mehr als angebracht. Im gehirngewaschenen Gutmenschenösterreich ist nicht mal Lebenslang möglich! Das ist auch mehr als krank!
dens meint am 08.07.2011 19:36:48 ANTWORTEN >
grauenhaft! Der Glaube an das Gute im Menschen geht damit endgültig verloren!Hände weg von Männern!
Humanistauskärnten meint am 08.07.2011 15:00:57 ANTWORTEN >
bei "auge um auge" ist irgendwann die gesammte menscheit blind
heidi meint am 08.07.2011 13:47:01 ANTWORTEN >
Gleiches mit gleichem vergelten... Na ob das der richtige Weg ist bezweifle ich. Und bringt Paulina nicht zurück.
seczimm meint am 08.07.2011 13:32:54 ANTWORTEN >
Das was hier passiert ist, ist einfach völlig unfassbar und für einen "normalen" Menschen nicht nachvollziehbar. Ich hoffe, das der/die Täter für sehr lange Zeit weggesperrt werden und sich dann Ihre Zellengenossen ausgiebig um sie kümmern können.....Keine Todesstrafe, das wäre zu "billig"
Medchen meint am 08.07.2011 12:46:15 ANTWORTEN >
Ich kann nicht verstehen, wie der Mann auch noch seinen Sohn da mit reinziehen konnte. Reicht es nicht, dass er das Leben der Familie des Mädchens zerstört? Und wie labil und zu allem bereit muss der Sohn sein? Eigentlich weiss man garnicht, was man zu dieser Tat sagen soll.
Paulina/Alina meint am 14.07.2011 22:12:33
aber wenn du darüber reden möchtest rufe mich bitte an 06606518714
Paulina/Alina meint am 14.07.2011 22:10:46
hi medchen. ich glaube nicht das es nur an den Vater gelegen hat das der sohn bereit war diese tst zu vollziehen. Konstantin hatte so schon seine Agressionen. und im enddeffekt was es seine endtscheidung ob er diese tat begeht und einen Menschen umbringt. ich glaube das der Vater für ihn ein Vorbild war und da er sonst niemnaden hatte, heftete er sich an den Vater, was sicher nicht endtschuldigt was er getan hat. Und er wußte genau was er tat
Yoyoko meint am 08.07.2011 10:00:32 ANTWORTEN >
Für soviel Grausamkeit finde ich keine Worte. Diese Widerlinge sollte man irgendwo abseits jeglicher Zivilastion in einem Urwald assetzen und dem Schicksal überlassen. Nach einer Woche ist keine Spur mehr von Ihnen übrig und keiner musste seine Hände beschmutzen....
summer69 meint am 08.07.2011 11:03:44
Ganz deiner Meinung! Unfassbar diese Grausamkeit...
gast meint am 08.07.2011 08:23:41 ANTWORTEN >
@helmut65: und der mob wäre damit um nichts besser, als die beiden täter!
Benutzername meint am 08.07.2011 07:49:30 ANTWORTEN >
Wenn Menschen, die vor Mord, Totschlag und Kindervergewaltigung (egal ob Täter ein Erwachsener oder Jugndlicher ist ) nicht zurückschrecken und nach Jahren von der Justiz über Gutachten wieder freigelassen werden zeigt, in welcher erbärmlichen Lage wie unsere Gesetzessituation ist und europaweit sollte man sich Gedanken machen, die Todesstrafe für derartige Delikte einzuführen. Nur so kann man der gesunden Menscheit einen Dienst erweisen. Leider es fehtl allen Poliitkern u. Vertretern des öffentlichen Lebens an Mut zur Durchsetzung. Vielleicht wäre eine Abstimmung europäische Volksbefragung Basis für eine Entscheidungshilfe, denn die Parlamentsvertreter der EU sin in dieser Angelegenheit "Schwächlinge" und "Sesselkleber", die monatlich nur auf die Auszahlung ihrer hohen Gehälter warten.
Benutzername meint am 08.07.2011 00:04:05 ANTWORTEN >
mein mitgefühl gilt der familie, den angehörigen und freunden
helmut65 meint am 07.07.2011 22:05:36 ANTWORTEN >
Das wäre ein Fall, um alte Sitten aus dem Mittelalter wieder aufleben zu lassen, nämlich beide dem Mob auszuliefern, die in der gleichen Weise mit ihnen umgehen wie sie mit ihrem Opfer.
Benutzername meint am 07.07.2011 17:58:58 ANTWORTEN >
Wie sehr muss man eine Frau hassen, um ihr das anzutun und ihr das Wichtigste zu nehmen, ihr Kind ! Solche Leute gehören für immer hinter Gitter und verdienen keine Verteidiger, die dann noch mildernde Umstände suchen. Leider ist das nicht möglich.
luckyhome meint am 07.07.2011 16:07:42 ANTWORTEN >
Das müssen zwei widerliche Kreaturen sein, welche überhaupt kein Recht zum weiterleben
besitzen!!!!!!! Grausam erschlagen, mir wird übel!! Der liebe Gott soll ihnen eine
gerechte Strafe zuführen und keine fröhliche Minute mehr, in diesem Leben schenken!!!
luckyhome meint am 10.07.2011 14:41:00
@karpfen
Barsch, wenn ich nicht Stellung nehme zu deinem Kommentar?:))
luckyhome meint am 10.07.2011 14:36:43
@gast
Nach deinem dämlichen Gelaber, kann ich dir mit Sicherheit sagen, der "liebe Gott"
macht schon das Richtige, wetten!!!!
gast meint am 09.07.2011 12:34:56
Dem "lieben Gott" sei Dank bestimmst du nicht wer ein recht zu leben hat und wer nicht.
lolass meint am 07.07.2011 19:32:28
was nützen worte, taten!!!!
karpfen meint am 07.07.2011 18:58:37
@lucky
Leider kann keine Strafe das wieder gutmachen.
Die Welt ist voller Psychopathen; da lobe ich mir die kleinen harmlosen Streitereien im Forum.
Gell lucky, da sieht man wie gut wir doch sind...
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