Drama in Vöcklabruck

Drama in Vöcklabruck

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Nach Mordversuch in den Tod gesprungen

Es war Montagmittag, als Daniel Brunnbauer vor dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr in Vöcklabruck sein Auto reparierte: "Plötzlich kam auf der anderen Straßenseite eine Frau aus dem Haus getaumelt. Sie hatte überall Schnittwunden und blutete heftig. Sie flehte: 'Ich will nicht sterben. Ich habe ein Kind.' Ich habe sie getröstet und bis zum Eintreffen der Rettung erstversorgt."

Fußballtrainerin
Kerstin S., das 29-Jährige Opfer einer Messerattacke, wurde zur Not-Operation ins LKH Vöcklabruck gebracht – wo die Fußballtrainerin des örtlichen Sportklubs, wo ihr Bub Julian spielt, als Beamtin ansonsten für den Einkauf zuständig ist.

Täter tot
Was genau in der Wohnung in der Dr.-Anton-Lumpi-Straße passiert ist, kann die Polizei derzeit noch nicht sagen. "Es gibt keine Zeugen, die Frau ist nicht ansprechbar und der mutmaßliche Täter ist tot", sagt der OÖ-Sicherheitsdirektor Alois Lißl.

Sohn weint
Denn nach der Messerattacke auf seine Ex flüchtete der 44-Jährige, der ebenfalls im Gesundheitsmanagement-Bereich tätig war, zur Westautobahn und stürzte sich von einer Brücke 20 Meter in die Tiefe. Der Hobbysportler (Mountainbiker) starb noch an Ort und Stelle. Wer jetzt ganz stark sein muss, ist Julian, der während des Dramas Fußball spielen war. Der Täter war sein Vater – und um die Mutter muss der Bub bangen.

Autor: (bom, prj)
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