Freudenhaus-Plakat ärgert Watchgroup

Salzburg

Freudenhaus-Plakat ärgert Watchgroup

 "Die Frau wird als Sexobjekt benutzt. Sie wird ohne Kopf dargestellt, ist trotz Winters bis aufs Knappste bekleidet", kritisiert Niki Solarz (SPÖ) von der Watchgroup gegen sexistische Werbung. Auslöser für so viel Unmut ist die aktuelle Werbekampagne des Pongauer Outletcenters Mein Freudenhaus, das auf 1.664 Meter Seehöhe in der Wintersportmetropole Obertauern Skiverleih, Service und Tuning, aber auch Mode und Accessoires anbietet. Mit diesen Produkten habe das Sujet wenig zu tun, so Solarz weiter. Ebenfalls problematisch: Die nächste Kampagne mit dem Slogan Der nackte Wahnsinn.

Ausgleich?
"Wir haben uns deshalb für dieses Werbeplakat entschieden, weil bei uns in Obertauern nun mal nicht der Sommer, sondern der Winter die heißeste Zeit des Jahres ist", kontert Unternehmer Harald Lürzer, "da war kein sexistischer Gedanke dahinter." Er plane zudem einmal einen ästhetischen Männerkörper auf einem Plakat abzudrucken.

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