21-Jährige bei Zeltfest vergewaltigt

Vier Männer flüchtig

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21-Jährige bei Zeltfest vergewaltigt

Eine 21-jährige Obersteirerin ist in der Nacht auf Sonntag bei einem Zeltfest vergewaltigt worden. Der Vorfall ereignete sich beim sogenannten "Seppn-Fest" an der Talstation der Reiteralm im Bezirk Liezen. Nach Angaben der Polizei hielten drei Männer die Frau während der Tat fest, einer stand daneben und hielt Wache. Von den fünf Tätern fehlte zunächst jede Spur.

In Lkw gezerrt
Die Frau aus dem Bezirk Liezen verließ gegen 1.00 Uhr das Festzelt, um im Freien ihre Notdurft zu verrichten. Als sie wieder hineingehen wollte, wurde sie von einem Unbekannten angesprochen und verfolgt. Als sie nicht reagierte, wurde sie von vier weiteren Männern eingekreist und schließlich hinter einen auf dem Parkplatz abgestellten Lkw-Anhänger gezerrt.

Der Täter versuchte, das Opfer zu vergewaltigen. Da sich die Obersteirerin zunächst wehrte, fixierten drei seiner Begleiter die Frau an Armen und Beinen, während der vierte als Aufpasser fungierte. Nach der Tat, bei der die 21-Jährige leicht verletzt wurde, flüchteten die fünf Männer, die nach Angaben der Frau im Alter von 20 bis 30 Jahren waren.

Sie kehrte ins Festzelt zurück und berichtete ihren Freunden von dem Vorfall. Diese verständigten sofort die Polizei. Die 21-Jährige wurde nach der Erstversorgung ins Krankenhaus Schwarzach überstellt.

Täter flüchtig
Laut Beschreibung war der Täter mit Blue Jeans, einem karierten oder gestreiften Hemd und einem gestrickten dunklen Gilet bekleidet. Er ist etwa 190 Zentimeter groß, sehr schlank, hat kurzes Haar und sprach Salzburger Dialekt.

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