Steiermark
Nach Patiententod: Ruf nach zentralem Bettenmanagement wird lauter
Stmk. Nach mehreren Todesfällen, die mit einem Mangel an Intensivbetten in Verbindung stehen könnten, fordern Experten eine umfassende Aufklärung und ein zentrales Bettenmanagement. Besonders der Fall einer 55-jährigen Oberösterreicherin, die nach einer Aortenruptur keine Aufnahme fand und verstarb, sorgt für Empörung.
Laut der steirischen Patientenanwältin Michaela Wlattnig müssen Abläufe und Kapazitäten österreichweit überprüft werden. Ärzte hätten alles getan, seien jedoch „am System gescheitert“. Wlattnig fordert eine Bestandsaufnahme der Intensivbetten, klarere Notfallketten und ein länderübergreifendes Koordinationssystem, um lebensbedrohliche Verzögerungen künftig zu vermeiden.
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