"> Abschied von Toni Sailer in Kitzbühel
Abschied von Toni Sailer in Kitzbühel

Die Feier im Ablauf

Abschied von Toni Sailer in Kitzbühel

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Der Ticker zum Nachlesen: Das war die Trauerfeier im Minutentakt:

13:21 Der Sarg wird auf den Wagen gehoben. Es folgt der Trauermarsch durch die Stadt Kitzbühel zum Stadtfriedhof, wo Toni Sailer im Familiengrab seine letzte Ruhe finden wird.

13:17 Die Tiroler Landeshymne "Zu Mantua, in Banden" erklingt und im Anschluss "Am Fudschiijama blüht kein Edelweiß", ein erfolgreicher Schlager, den Toni Sailer gesungen hat.

13:12 Rudi kämpft mit den Tränen. Witwe Hedi ebenso. Er schaue noch jetzt oft zu der Brücke, unter der Toni ihm entgegen gegangen sei. "Aber er kommt nicht. Er kommt nimma", schließt Rudi, "Servus, Toni".

13:05 Als es mit der Schauspielerei nicht mehr so gut gegangen sei, habe sich Toni an ihn gewandt, erzählt Rudi. Jetzt habe der kleine Bruder dem großen helfen können. Und er habe ihm geraten, zurück zu den Wurzeln zu gehen. So startete Toni Sailer als Rennsportleiter beim ÖSV.

13:01 Rudi erinnert an die Debatte Kneissl versus Kästle, und welches Aufsehen es erregt habe, dass Toni keinen Tiroler, sondern einen Vorarlberger Ski, fahren wollte.

12:52 Der letzte Redner, Bruder Rudi Sailer, tritt vor: "Jetzt bin i da Älteste, Gott sei dank, haben wir zwei Junge". Die Mutter habe ein besonderes Verhältnis zu Toni gehabt, weil er der erste Bub nach den Mädchen war. Bruder Walter war gerade gestorben. Als Nesthäkchen kam Rudi, und er sei "stolz gewesen, einen großen, starken Bruder zu haben", einen "Beschützer".

12:44 Der Kitzbüheler Skiclub-Präsident Michael Huber entbietet ein letztes "Adieu". Der "Schwarze Blitz von Kitz" sei ein Vorbild gewesen. Unter seinen Augen seien Hansi Hinterseer und viele andere gewachsen. Huber versagt beinahe die Stimme beim "letzten Ski Heil".

12:40 Dreifach-Olympiasieger Jean-Claude Killy erzählt eine Anekdote.1 Jahr vor den Spielen 1968 in Grenoble habe Sailer ihm geraten, eine Woche vor den Spielen nicht mehr Ski zu fahren, das Training auszusetzen. Das sei ihm sehr schwer gefallen. Aber Toni sei der "Wegweiser" gewesen - und der "größte Skifahrer aller Zeiten".

12:31 FIS-Präsident Gianfranco Kasper meint, Toni "wird für immer unvergessen bleiben". Er sei in über 100 Ländern bekannt und geschätzt gewesen, auch noch über ein halbes Jahrhundert nach seinen größten Erfolgen. "Servus, Toni", schließt Gianfranco Kasper.

12:25 ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel dankt Sailer, er habe die Erfolge des Franz Klammer seinerzeit mitbegleitet. Er habe ihm vor Jahren mitgeteilt, wie es ihm gehe und ihm überlassen, ihn weiter im Skizirkus zu beschäftigen. Der Verstorbene sagte nicht, er schaffe das schon, sondern ließ in seiner Bescheidenheit Schröcksnadel entscheiden.

12:23 "Fußball-Kaiser" Franz Beckenbauer zeigt sich tief gerührt. Die Ex-Skirennläufer und Freunde von Toni Sailer, Anderl Molterer, Fritz Huber und Ernst Hinterseer, ebenso.

12:16 Verteidigungs- und Sportminister Norbert Darabos tritt ans Pult. Es sei schwierig, die angemessenen Worte zu finden, meint Darabos. Er lobt ihn als "großen" Menschen, der z.B. über andere Topsportler so sprach, als sei er selbst nicht der Beste gewesen, so Darabos, so bescheiden sei er gewesen. Sein Tod reiße ein tiefes Loch in die österreichische Sportfamilie. "Dein Geist wird in Österreich ewig weiterleben", schließt der Minister.

12:13 "Du warst ein großer Tiroler", sagt Platter zum Schluss mit brüchiger Stimmer. "Vergelt's Gott, ruhe in Frieden."

12:08: Als nächster Redner tritt Tirols Landeshauptmann Günther Platter ans Mikofon. Er habe als kleiner Bub mit großen Augen zu Sailer aufgeschaut. Alle hätten ihm nachgeeifert und wollten ein bißchen sein wie er. Die meisten kannten ihn als Weltstar im Schnee oder Schauspieler und Sänger. Er, Platter, betrachte es als Privileg, Toni persönlich gekannt zu haben.

12:02 Der Bürgermeister von Kitzbühel Klaus Winkler ergreift das Wort. Er würdigt die sportlichen Erfolge Sailers. Toni sei dadurch zur Legende geworden, wenn nicht gar zum Mythos. Er sei ein Idol für die Menschen in der Nachkriegszeit gewesen und trotzdem bescheiden geblieben, anständig und fair.

12:00 Hubert von Goisern jodelt einen "Ehrenjodler" für Toni Sailer.

11:58 Weihbischof Laun beendet das Requiem.

11:56 Wolffersdorff verschlägt es beinahe die Stimme, als er endet mit "So ist er mir und uns allen vorausgegangen."

11:54 Im März 2004 sei man zu dritt in einer Klinik gewesen und habe die Krebs-Diagnose erhalten. Trotzdem wollte Toni nie für krank, schwach oder müde gehalten werden. Seine Frau Hedi habe ihm Kraft für den Kampf gegen die Krankheit gegeben. Aber: er konnte diesen Kampf nur mehr verlieren, sagt Wolffersdorff.

11:52 Wolffersdorff erinnert an einen Skiunfall von Sailer, den er bei einem gemeinsamen Skitag erlitten hat. Beim Aufwachen aus der Ohnmacht habe Toni gleich nach seiner zukünftigen Frau Hedi gerufen.

11:50 Sailers enger Freund und Vize-Rennleiter Ali Wolffersdorff hält eine Abschiedsrede. Er lobt den "verantwortungsvollen Charakter" des Verstorbenen als "ehrlich, aufrichtig und treu". "Toni war gutmütig, wohltätig und großzügig", so Wolffersdorff.

11:47 Ski-As Hermann Maier wirkt tief betroffen. Ebenso sein ehemaliger Kollege, Stephan Eberharter, und die Schauspielerin Uschi Glas.

11:40 Trotz des strömenden Regens harren die Trauernden aus, während Monika Wnuck das Ave Maria von Franz Schubert singt. Noch einmal die Kitzbüheler Waisenbläser mit "Näher, mein Gott, zu Dir".

11:35 Das Vater Unser wird nicht gesprochen, sondern gesungen. Die Trauermesse ist sehr dezent und bodenständig gestaltet.

11:29 Bischof Laun leitet die Wandlung ein. Es folgt das Glaubensbekenntnis.

11:27 Die Bläser spielen das Schubert-Heilig.

11:26 Die zweite Fürbitte widmet sich den Hinterbliebenen: "Wir bitten, dass die Hoffnung auf Gott die Verwandten aufrichtet und in ihrem Leben das Gedenken an Toni weiterlebt", heißt es.

11:24 Die erste Fürbitte bezieht sich ganz auf den Verstorbenen: "Schenke ihm die Erfüllung seiner Sehnsüchte und lohne ihm, was er für die Stadt Kitzbühel und seine Mitmenschen getan hat", heißt es da.

11:22 Das Glaubensbekenntnis wird gebetet.

11:21 Die "Message der Kirche, die Message des Evangeliums" sei die "fröhliche Auferstehung", so Laun.

11:20 Der Verstorbene habe ihm einmal gesagt, er wolle noch einmal auf den Großglockner gehen, erzählt der Biscof. Das habe er nicht geschafft, aber nun habe er einen Weg eingeschlagen, der ihn noch viel höher und weiter führe.

11:18 Toni Sailer habe Hoffnung gehabt und sei auch in dieser Hoffnung gestorben, sagt Laun. Er sei nicht wie viele "Menschen unserer Zeit" hoffnungslos gewesen.

11:15 "Ich bin nicht gekommen, um den Weltmeister zu ehren", beginnt Bischof Laun seine Predigt. "Ich habe mich ein bißchen umgehört, bevor ich hergekommen bin. Und ich habe nur liebe Worte gehört. Ich war sehr berührt, wie die Menschen über ihn reden."

11:14 Als Evangelium wurde der Klassiker gewählt: "Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen."

11:11 Die Bläser spielen "So nimm denn meine Hände".

11:10 Die Trostworte aus dem Brief des Apostel Paulus an die Thessaloniker werden gelesen.

11:06 Bischof Laun meint, Toni Sailer sei den richtigen Weg gegangen, daher würde der Himmel auch nicht "weinen", wie es das Wetter nun nahelegen würde.

11:05 Weihbischof Andreas Laun beginnt mit der Feier des Gottesdiensts. Er will sein Gedenken nicht dem Spitzensportler, sondern dem Menschen Toni Sailer widmen, der auch als Ministrant aktiv war.

11:03 Das Bläsertrio "Kitzbüheler Waisenbläser" spielt Franz Schubert "Wohin soll ich mich wenden".

11:00 Die Glocken läuten den Beginn der Trauerfeierlichkeiten ein. Es regnet derzeit relativ stark in Kitzbühel.

10:58 Zahlreiche prominente Trauergäste sind eingetroffen. Nicole Hosp, Annemarie Moser-Pröll, Armin Assinger haben sich am Fuß der Streif eingefunden, um nur einige zu nennen.

Österreich und die gesamte Sportwelt nahmen Abschied vom verstorbenen Skistar Toni Sailer. Die Trauermesse fand im Zielraum der Hahnenkammabfahrt statt. Im Anschluss marschierte der Trauerzug durch die Gamsstadt, am Familiengrab fand die Einsegnung statt.

Der beliebte Skistar Toni Sailer - auch genannt der "Blitz aus Kitz" - starb am Montag an den Folgen eines Krebsleidens. Er war 73 Jahre alt.

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