Tankstellenunfall: Es war Selbstmord Tankstellenunfall: Es war Selbstmord

Ermittlungen laufen

© Reuters

 

Tankstellenunfall: Es war Selbstmord

Nach dem folgenschweren Unfall bei einer Tankstelle auf der Brennerautobahn (A13) dürfte die Unfallursache mittlerweile geklärt sein. Die Polizei ging davon aus, dass der Unglückslenker Selbstmord beging. Auch die Identität des Mannes stand zweifelsfrei fest. Es handelt sich um einen 24-jährigen Schweden. Der junge Mann hatte eine Freundin im Wipptal.

Zapfsäule gerammt
Der Leichnam des Schweden wurde am Mittwochvormittag obduziert. Die Polizei hatte von Anfang an stutzig gemacht, dass weder bei der Zufahrt zur Tankstelle noch im Tankstellenbereich Bremsspuren zu finden waren. Umfangreiche Erhebungen, auch im Umfeld des tödlich Verunglückten, legten schließlich nahe, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern um Suizid handelte.

Wrack sichergestellt
Der 24-Jährige war am Dienstag gegen 14.00 Uhr in die Tankstelle Matreiwald im Ortsgebiet von Mühlbachl gekracht. Der Unfalllenker starb. Ein japanischer Staatsangehöriger (54) erlag Stunden später in der Klinik Innsbruck seinen schweren Verletzungen. Er hatte gerade mit zwei weiteren Mitfahrern sein Fahrzeug betankt, die ebenfalls verletzt wurden. Der Pkw rammte mehrere Zapfsäulen, wurde gegen das Flugdach geschleudert und kam erst im Tankstellenshop zum Stillstand. Das Auto und der Shop brannten aus.

Es sei nur einem glücklichen Zufall zu verdanken gewesen, dass bei dem folgenschweren Crash nicht noch mehr passiert sei, sagte Holzmann. Es hätte schon gereicht, wenn sich im Eingangsbereich des Tankstellenshops, in den der Pkw geschleudert wurde, weitere Kunden aufgehalten hätten.

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