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Zwei tote Deutsche bei Bergunfällen im Tirol

Abgestürzt

© dpa/AFP/Joel Robine

Zwei tote Deutsche bei Bergunfällen im Tirol

Ihre Bergtour in Tirol haben zwei Pensionisten aus Deutschland mit dem Leben bezahlt. Im Zillertal stürzte ein 73-Jähriger vor den Augen seiner Kameraden ab. Am Wilden Kaiser verlor ein 67-Jähriger, der alleine unterwegs war, den Halt und fiel in die Tiefe.

Auch Helfer stürzte ab
Der 73-Jährige aus Kassel war am Donnerstag mit vier deutschen Begleitern zur Edelhütte in Mayrhofen (Bezirk Schwaz) aufgestiegen. Am darauf folgenden Tag wollte die Gruppe auf dem Aschaffenburger Höhenweg zur Kassler Hütte wandern. Da das Wetter während der Tour immer schlechter wurde, beschlossen die Alpinisten umzukehren.

Gegen 13.30 Uhr stürzte der Pensionist im Popbergkar über sehr steiles und teils felsdurchsetztes Gelände sich mehrmals überschlagend ab. Er erlitt tödliche Kopfverletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Ein 67-Jähriger hatte ihm noch helfen wollen. Dabei rutschte er aus und zog sich beim Absturz schwere Kopf- und Schulterverletzungen zu.

Berliner starb beim Aufstieg auf Treffauer Gipfel
Der 67-Jährige Berliner hatte für Donnerstag eine Bergtour von der Gruttenhütte in Ellmau (Bezirk Kufstein) zum Tuxegg und weiter zum Treffauer Gipfel geplant. Als Aufstiegsroute wählte er den Südostgrat. In 1.950 Metern Höhe stürzte er 50 Meter über felsiges Gelände ab und kam in einem Felsloch im Bereich des Steiges zu liegen. Bergretter fanden seine Leiche am Freitagnachmittag. Es wurden schwere Kopfverletzungen festgestellt.

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