Hat Staranwältin
Waldviertler Crystal Meth-Priester (38) ist selbst süchtig
Wien, NÖ. Der Fall um den Drogenpfarrer aus Gmünd sorgt österreichweit, aber auch in seiner Heimat für Aufsehen. Demnach soll der beschuldigte 38-jährige Pole der Polizei sogar gebeichtet haben, Crystal Meth, welches zur Gruppe der Amphetamine zählt, hergestellt zu haben. Die Rede ist von mindestens einem Kilo flüssigem Meth, produziert gemeinsam mit einem irakischen Komplizen (30), der ebenfalls verhaftet wurde.
Der mutmaßliche Drogenpriester sitzt in Krems in U-Haft und hat bereits Besuch von seiner Anwältin Astrid Wagner bekommen, die auch Josef Fritzl betreut und die ihren neuen Mandanten als "sensibel, feinfühlig und durchaus attraktiv beschreibt". Und dass er in einer "Lebenskrise" stecke. Der Mann dürfte selbst ein gröberes Drogenproblem haben und schwer süchtig sein. Dass die sichergestellten Suchtgiftmengen aber nur für den Eigenbedarf waren, ist schwer zu glauben - und ist beim Prozess gegen ihn zu beweisen.
Nachdem die Vorwürfe gegen den Geistlichen ans Licht kamen, wurde der Priester - wie oe24 berichtete - "umgehend von seinem Dienst in der Diözese St. Pölten entpflichtet", weiters sei "ihm jegliche seelsorgliche Tätigkeit in der Diözese untersagt" worden, hieß es in einer Stellungnahme der Diözese St. Pölten. Der Gottesmann sei Priester der Erzdiözese Warschau, die indes ihrerseits weitere Schritte in Aussicht stellte.
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