Rauferei führt zu Notstopp der U6

Wien

Rauferei führt zu Notstopp der U6

Eine Rauferei zweier Passagiere in einem Wiener U-Bahnzug hat am Montagabend zu einem unfreiwilligen Stopp einer U6-Garnitur zwischen zwei Stationen auf den Gürtelbögen geführt. Bei dem Streit dürfte der Notstopp betätigt worden sein. Außerdem wurde offenbar versucht, eine Tür zu öffnen, weshalb der Zug laut Wiener Linien auf der Strecke angehalten wurde. Die Polizei musste einschreiten.

Der Zug blieb am Hernalser Gürtel in Fahrtrichtung Floridsdorf rund 250 Meter vor der Station Josefstädter Straße stehen, berichtete Polizeisprecher Paul Eidenberger. Die Exekutive wurde gegen 17.45 Uhr verständigt. Die Einsatzkräfte machten sich laut Anna Maria Reich, Sprecherin der Wiener Linien, über die Gleise auf den Weg zu der U6-Garnitur. Die betroffenen Passagiere wurden unterdessen mit Durchsagen über Lautsprecher informiert.

Die Situation hatte sich bis zum Eintreffen der Polizei beruhigt, sagte Reich. Der Zug konnte nach rund zehn Minuten wieder weiterfahren. Laut Polizei gab es einen Verletzten und eine Anzeige wegen Körperverletzung.
 

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