Durchgedreht
Wiener bedrohte Wirt und Passanten mit Machete
Wien. Macheten-Alarm Samstagabend in Floridsdorf: Beamte des Stadtpolizeikommandos Floridsdorf mussten ausrücken,
weil ein Mann mit einer Hieb- und Schnittwaffe, einer Machete, auch als Buschmesser bekannt, in den Händen Amok zu laufen drohte. Der 61Jährige, der der dortigen Gastro-Szene zufolge nicht bekannt ist, versuchte den 34-Jährigen Lokalbesitzer zu treffen und zu verletzten und stieß unterdessen ständig Morddrohungen aus.
"Bin ein friedlicher Mensch"
Der Wirt musste dem tobenden Angreifer mehrmals ausweichen, um nicht getroffen zu werden, bis der 61-Jährige sein Ansinnen aufgab und wieder aus dem Lokal stürmte. Bei der Straßenbahnstation der 26er-Bim fuchtelte er weiter mit der Machete herum und bedrohte mehrere Passanten, eher er in einer Seitengasse verschwand.
Wenig später konnten die alarmierten Cops den Verdächtigen einholen und dingfest machen, die Waffe hatte der Wiener allerdings weggeworfen - sie wurde in einem Gebüsch bei der Haltestelle O'Brien-Gasse gefunden. Der Mann wurde wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung festgenommen. Er bestreitet alles. Die Machete würde nicht ihm gehören, außerdem sei er ein friedlicher Mensch, der sicher niemand angegangen wäre . . .
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