Großdemonstration gegen Sparpaket

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Großdemonstration gegen Sparpaket

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Die Großkundgebung von mehr als 100 Organisationen gegen die Budgetpläne der Regierung ist Samstagnachmittag nach rund drei Stunden ohne Zwischenfälle beendet worden. Nach Angaben von Polizeisprecherin Iris Seper nahmen an der Demonstration von der Urania zum Ballhausplatz etwa 4.000 Menschen teil. Das Organisationskomitee zählte 13.000 Personen bei der Schlusskundgebung.

Diashow Protest gegen Familien-Sparpaket
Demo gegen Sparpaket

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Versichert wurde von den Rednern bei der finalen Kundgebung vor dem Kanzleramt, dass der Protest auch nach dem heutigen Tag weitergehe. Proteste angekündigt wurden für die Budgetrede, die am Dienstag von Finanzminister Josef Pröll (V) im Parlament gehalten werden soll.

ÖH wirft Regierung "geplante Bösartigkeit" vor
Thomas Wallerberger von der Österreichischen Hochschülerschaft wandte sich in seinem Redebeitrag einmal mehr gegen Kürzungen bei Familienbeihilfe und Pflege und warf der Regierung eine Mischung aus Planlosigkeit und geplanter Bösartigkeit vor. Die heute angekündigten Abfederungen bei den Budgetplänen bezeichnete er als Kleinigkeiten: "Wir sind erst recht laut."

Katholische Aktion: "Soziale Schande"
Luitgart Derschmidt von der Katholischen Aktion befand, das Budget sei eine "soziale Schande". Der Sparstift werde bei jenen angesetzt, die keine Lobby hätten, prangerte sie etwa die geplanten Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit an.

Armutskonferenz ortet größere Kluft zwischen Arm und Reich
Michaela Moser von der Armutskonferenz verlangte von der Koalition ein gerechtes Budget, das ein gutes Zusammenleben aller ermögliche: "Wer jetzt bei Pflege und Sozialem spart, verschärft die Kluft zwischen Arm und Reich."

Kritik auch an Erhöhung der Mineralölsteuer
Die Erhöhungen bei der Mineralölsteuer prangerte Jürgen Michlmayr, Chef der Gewerkschaftsjugend, an. Auch Kürzungen bei der Familienbeihilfe bei arbeitssuchenden Lehrlingen stießen ihm sauer auf. Alternativ forderte Michlmayr die Einführung von Vermögens- und Erbschaftssteuer. Geld gebe es dann auch für die Zukunftsinvestitionen in der Bildung. Zu den derzeitigen Vorhaben der Regierung meinte der Junggewerkschafter: "Wer heute Schnittlauch anbaut, wird morgen keine Ananas ernten."

Seite 2: Der Live-Ticker zur Budget-Demonstration zum Nachlesen
 

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