Auch Österreicher bei Nazi-Marsch in Passau

Rechtsextremismus

Auch Österreicher bei Nazi-Marsch in Passau

So findet sich auf der laut Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) als rechtsextrem mit Berührungspunkten zum Neonazismus eingestuften Nationalen Volkspartei (NVP) ein ausführlicher Bericht zu der Demonstration. Darin wird auch auf einen Versuch der Polizei hingewiesen, bei der Kundgebung anwesende Österreicher als Ordner der Veranstaltung nicht zuzulassen.

Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit
In einem anderen Bericht wirft einer der führenden deutschen Neonazis, der Hamburger Christian Worch, der Exekutive in diesem Zusammenhang gar "zumindest formale Ausländerfeindlichkeit" vor. Er selbst habe aber mit Hilfe des bayrischen Versammlungsgesetzes nachweisen können, dass "der Gesetzgeber wohlweislich von Ordnern nicht verlangt, einen deutschen Reisepaß zu besitzen".

Von Protesten begleitet
Ein polizeiliches Verbot der NPD-Demo unter dem Motto "Gegen polizeiliche Willkür und Medienhetze" war am Freitag von den Gerichten aufgehoben worden. Genau drei Wochen nach dem Mordanschlag auf den Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl demonstrierten dann am Samstag, begleitet von einem Großaufgebot der Polizei, mehr als tausend Menschen gegen den Aufmarsch der rechtsextremen NPD in Passau. Die Teilnehmer der Gegendkundgebung versammelten sich laut Polizei am Vormittag in der Innenstadt, bevor rund 300 Anhänger der rechten Szene bei der Polizeidirektion aufmarschierten.

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