30. Juli 2011 00:08

Plassnik & Bandion 

Das neue Leben der Ex-Ministerinnen

Plassnik wird Botschafterin in Paris; Bandion "Senior Advisor" in Laxenburg.

Das neue Leben der Ex-Ministerinnen

Die ehemalige österreichische Außenministerin Ursula Plassnik wird Botschafterin in Paris. Anfang September tritt sie den Top-Diplomatenjob an und wird zur obersten Vertreterin ­Österreichs in der Grande Nation. Am Freitag erledigte Bundespräsident Heinz Fischer den letzten Formalakt und unterzeichnete das Beglaubigungsschreiben. „Österreich in Frankreich zu vertreten, ist eine facettenreiche Aufgabe. Ich freue mich auf das junge Team“, sagt Plassnik zu ÖSTERREICH. Der Posten ist mit 8.400 Euro dotiert.

Atomfrage als Streitpunkt
Die Beziehungen zwischen Österreich und Frankreich bezeichnen Kenner als „ausgezeichnet“. Differenzen gibt es bei der Atomfrage. Die wichtigsten Aufgaben sieht Plassnik – die Offizier der französischen Ehrenlegion ist – in den Themen Europa, Wirtschaft und Kultur.

OSZE-Eklat
Der neue Posten ist auch Folge von Plassniks misslungener OSZE-Kandidatur , bei der die Türkei die 55-jährige ÖVP-Politikerin blockierte. Offenbar ein später Racheakt dafür, dass die damalige Außenministerin dem Land für den EU-Beitritt Steine in den Weg legte. „Meine Qualifikation wurde nicht infrage gestellt. Zur Selbstkritik gibt es also keinen Grund.“

Bandion: Neuer Job ab Montag

Einen neuen Lebensabschnitt beginnt am kommenden Montag auch die Ex-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner. Sie wird „Senior Advisor“ bei der im September neu gegründeten Internationalen Anti-Korruptionsakademie (IACA) in Laxenburg.

Der interimistische Leiter Martin Kreutner erklärt den Job: „Sie soll ihre politischen Kontakte einsetzen, um die IACA auf eine breitere Basis zu stellen.“

Die Akademie will den Kampf gegen die Korruption professionalisieren. Mit dem neuen Posten beendet Bandion-Ortner ihre von Fettnäpfchen geprägte politische Karriere für die ÖVP. Auch das Rückkehrrecht in ihren Job als Strafrichterin im Landesgericht Wien, der sie mit Konsum- und Elsner-Prozess bekannt gemacht hat, gibt sie auf.

Präsidentin
Justiz-Insider glauben dennoch, dass der neue Posten (Verdienst: zwischen 4.000 und 5.000 Euro) bloß eine Zwischenstation ist. Denn die Dienstzuteilung ist auf nur zwei Jahre befristet. Gemunkelt wird, dass sich die 44-Jährige danach als „Gerichtspräsidentin in der Provinz“ bewerben will. Ein entsprechender Job in Krems ist ihr im Frühjahr entgangen. Die Bewerbungsfrist war ausgelaufen, bevor sie als Justizministerin gehen musste.

Debora Knob
 


Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
8 Postings
WegmitderEU meint am 30.07.2011 15:53:40 ANTWORTEN >
Da sieht man, wie die Schwarzen Volksausbeuter Parasiten für ihre Parteifreundinnen sorgen. Bei der einen wird halt schnell mal ein Botschafter abberufen um für die Tussi einen Job zu haben und für die andere wird überhaupt gleich ein neuer Job erfunden weil die auch niemand mehr haben wollte nachdem sie sich als Totalversagerin erwiesen hat. Diese, hoch bezahlten, Versorgungsposten für die Totalversagerinnen darf, wie üblich, natürlich der Steuerzahler zahlen. Das lustige ist ja, dass ausgerechnet die schwarzen eine "Anti-Korruptionsakademie" gegründet haben, dabei sind die selbst die korruptesten von Allen.
Petrus1 meint am 31.07.2011 17:40:57
Und damit ist alles gesagt.
Shih-Tzu meint am 30.07.2011 15:07:23 ANTWORTEN >
Ich hab einen Lachkrampf bekommen wie das mit dem Postenschacher bei uns läuft.
Ist keiner frei wird er halt erfunden ( Posten )
CommonSense meint am 30.07.2011 13:14:10 ANTWORTEN >
Gibt es irgendwen in Österreich, den es interssiert, was die beiden gescheiterten Quotenfrauen in Zukunrft tun??
blauerBrutus meint am 30.07.2011 11:47:10 ANTWORTEN >
wem interessieren die beiden damen. die haben in ihrem leben noch nichts geleistet.die haben noch nie mit ihren händen gearbeitet . nur menschen welche mit händen arbeiten (dazu gehören natürlich auch ärzte und pflegepersonal) bringen leistung. die anderen studierten bringen menschlich keine leistung .so auch die beiden damen.
karli meint am 30.07.2011 11:38:42 ANTWORTEN >
Und wieder zwei Versorgungsposten für Ex-Ministerinen.Ob Sie Qualifiziert sind oder nicht Haupzsache a`Hacken habens.
christian1965 meint am 30.07.2011 11:13:33 ANTWORTEN >
bin ich froh, hab mir direkt schon sorgen gemacht um die beiden ladys. die eine wegen der aussagen aus einem gut bezahlten job gecancelt, die andere zwar richterin, als ministerin nicht gerade das gelbe vom ei wieder zurückgestuft, sie müsste in einem winzigen büro versauern. jetzt beide wieder auf versorgungsposten als dank für treue dienste. seufz endlich alles wieder in ordnung.
tango101 meint am 30.07.2011 05:57:15 ANTWORTEN >
Jetzt bin ich aber erleichtert!!!!! Dachte schon die beiden müssten einen AMS-Bewerbungskurs besuchen,und dann eventuell um Sozialhilfe ansuchen.Freue mich das beiden dieses Erspart bleibt.mit freundlichen Grüssen tango101
Seiten: 1
Facebook Kommentare
Top Gelesen Politik
WETTER.AT aktuell mehr Wetter >
Newsticker Alle News >
Webtipps
NEWS AUS MEINEM BUNDESLAND
  • W
  • N
  • B
  • O
  • S
  • St
  • K
  • T
  • V