Fekter: Darabos soll mir Kasernen geben

ÖSTERREICH

Fekter: Darabos soll mir Kasernen geben

In einem Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH erklärt Innenministerin Maria Fekter, dass das Projekt Eberau "nicht gestorben ist. Ich werde den Standort Eberau erst dann aufgeben, wenn es einen bewilligten anderen Standort gibt. Der Herr SP-Minister Darabos, der auch den Koalitionspakt für ein Erstaufnahmezentrum unterschrieben hat, soll mir doch Kasernen zur Verfügung stellen."

Fekter will zunächst den Höchstgerichtsentscheid über das Asylzentrum abwarten, bevor sie weitere Schritte setzt. "Dass die aggressive Stimmung so weit geschürt wird, dass es zu persönlichen Angriffen auf Bürgermeister und Gemeinderäte kommt, damit habe ich nicht gerechnet", erklärt Fekter auf die Frage, ob sie überrascht worden sei, dass es zum plötzlichen Sinneswandel der Gemeinde Eberau gekommen sei.

Ihre Konsequenz daraus sei, "dass man jetzt Ängste nehmen und nicht schüren muss - wie andere das tun". Auf die Frage, wer konkret Ängste und Aggression schüre, erklärt die Ministerin: "Im Burgenland, dessen Landeshauptmann als SP-Vertreter beim Koalitionspakt mit am Tisch saß, haben im Herbst schon massive Kampagnen gegen das Projekt begonnen." Jetzt sollten "die Verhinderer wie Landeshauptmann Niessl, der die ganze Region ausgehungert hat, Alternativstandorte vorlegen".

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