Fischer bei Präsidenten-Frage in Front

ÖSTERREICH

© APA/Herbert Pfarrhofer

Fischer bei Präsidenten-Frage in Front

Erstmals hat das renommierte Gallup-Institut für die Sonntags-Ausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH die Ausgangsposition für die Präsidenten-Wahl nach der heftigen Diskussion der letzten Woche erhoben.

Fischer in Führung
In der Umfrage, die Donnerstag und Freitag bei 1.000 telefonisch Befragten repräsentativ durchgeführt wurde, zeigt die aktuelle Diskussion und Zeitungs-Unterstützung für den möglichen Herausforderer Erwin Pröll kaum Auswirkungen: Heinz Fischer würde laut Gallup ein Duell gegen Erwin Pröll überlegen gewinnen. In der direkten Wahl zwischen Fischer und Pröll würden laut Gallup 62 % der Österreicher Heinz Fischer wählen und nur 25 % Erwin Pröll.

Zweiter Wahlgang
Freilich müsste sich Fischer bei der kommenden Präsidenten-Wahl mit hoher Wahrscheinlichkeit einem zweiten Wahlgang stellen. Gallup hat auch erhoben, wie eine Bundespräsidenten-Wahl mit fünf Kandidaten ausgehen würde. In diesem ersten Wahlgang würde Heinz Fischer nur 51 % der Stimmen und damit nur ganz knapp die absolute Mehrheit erhalten. Erwin Pröll hätte im ersten Wahlgang sogar nur 17 % der Stimmen. Alexander van der Bellen würde als Kandidat der Grünen 9 % der Stimmen erhalten. H. C. Strache oder ein FPÖ-Kandidat kämen auf 8 % der Stimmen. Claudia Haider würde als Kandidatin des BZÖ mit nur 5 % überraschend schwach abschneiden. Nur 10 % der Befragten machten keine Angabe.

Laut Gallup-Umfrage sind derzeit 80 % der Österreicher mit der Amtsführung von Heinz Fischer "zufrieden", nur 10 % äußern Kritik.

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