Fischer gibt Wiederkandidatur bekannt

ÖSTERREICH

Fischer gibt Wiederkandidatur bekannt

Kommenden Donnerstag ist der „Musensaal“ der Wiener Albertina für einen besonderen Anlass reserviert: Die Wiener Journalistin Elisabeth Horvath präsentiert ihr Buch „Heinz Fischer. Die Biografie.“

Heinz Fischer hat zu diesem Anlass nicht nur sein Kommen und eine Rede zugesagt – er wird den „Musensaal“ der Albertina auch für seine seit Wochen mit Spannung erwartete Entscheidung nutzen.

Heinz Fischer wird Donnerstag Punkt 18 Uhr – bestätigen sowohl Insider aus seiner engsten Umgebung als auch aus ÖVP und SPÖ – offiziell bekannt geben, dass er als Bundespräsident für eine zweite Amtszeit kandidieren wird.

Vor einem hochkarätigen Publikum – auf Fischers Wunsch wurden keine aktiven Politiker, jedoch zahlreiche Prominente eingeladen – wird Heinz Fischer zunächst entsprechend der Biografie ein kurzes Resümee seiner bisherigen politischen Laufbahn ziehen und dann seine Bereitschaft zur Kandidatur und seine Bitte um eine Wiederwahl erstmals öffentlich aussprechen.

Super-Coup: Hugo Portisch leitet das Personenkomitee
Im Publikum wird bereits ein Teil jener hochkarätigen Prominenten sitzen, die sich – nach derzeitigem Plan – tags darauf, am Freitag, als „Personenkomitee für die Wiederwahl Heinz Fischers“ outen werden.

Dabei ist Fischer offenbar eine kleine Medien-Sensation gelungen – denn geleitet wird Fischers Personenkomitee vom wahrscheinlich populärsten Österreicher: Hugo Portisch.

Portisch versammelt im Komitee alles, was Rang und Namen hat – von Udo Jürgens bis Franz Fischler.

ÖVP verzichtet auf eigenen Kandidaten – FPÖ wackelt
Am Tag nach Fischers Offensive – am Freitag – trifft sich bereits der ÖVP-Parteivorstand.

Die Würfel sind in den letzten Tagen gefallen: Die ÖVP wird keinen eigenen Kandidaten gegen Fischer ins Rennen schicken. Freitag wird darüber gestritten, ob diese Entscheidung sofort bekannt gegeben wird (wie es Leitl, Platter, Pühringer & Co. wollen) oder ob die ÖVP offiziell ihre Entscheidung erst im Februar 2010 trifft, wie es Parteichef Pröll will.

Pröll will die FPÖ-Entscheidung abwarten. Doch auch Strache überlegt einen Kandidaten-Verzicht. Fischer – so scheint’s – könnte ganz alleine kandidieren…

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