04. Dezember 2011 07:00
Der Dritte Nationalratspräsident und Burschenschafter Martin Graf (F) wird in der Causa WKR-Ball selbst aktiv. Nachdem das Kongresszentrum Hofburg beschlossen hatte, den Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) ab 2013 nicht mehr in seinen Räumlichkeiten zuzulassen, übt er im Gespräch heftige Kritik an der Entscheidung: Man habe politischem Druck von linker bzw. "linksextremer" Seite nachgegeben. Graf sucht nun das Gespräch mit den für die Hofburg Verantwortlichen.
"Traurig"
"Es ist traurig festzustellen, dass die Eigentümervertreter der Betreiber, die allesamt zur feigen Bourgeoisie gehören, einem extremistischen Druck von links nachgeben und damit an sich geschäftliche Vorgänge politisch motiviert beeinflussen", schießt Graf in Richtung der Casinos Austria. Der Mitgesellschafter der Wiener Kongresszentrum Hofburg Betriebsges.m.b.H. hatte sich als erstes gegen weitere Bälle der Burschenschafter nach 2012 in der Hofburg ausgesprochen und damit argumentiert, "jede Form von Extremismus" entschieden abzulehnen.
Graf, der als Mitglied der Verbindung "Olympia" selbst zu den regelmäßigen Besuchern des WKR-Balls zählt, will das "persönlich nicht unkommentiert hinnehmen", die "Wahnsinnsentscheidung" sei "demokratiepolitisch bedenklich". "Ich bin froh, dass es in Österreich zu all diesen Mitwirkenden geschäftliche Alternativen gibt", meint er indirekt in Richtung der Casinos Austria. "Das wird immer wichtiger angesichts dieser untragbaren Entscheidung." Zu einem Boykott der Einrichtungen der Casinos Austria will er zwar nicht aufrufen, er meint nur so viel: "Es steht jedem frei, seine Geschäftsbeziehungen frei zu suchen."
Erst einmGespräche
al will der Dritte Nationalratspräsident aber seinen "Einfluss geltend machen" und setzt auf Gespräche mit den Hofburg-Verantwortlichen. "Ich werde versuchen, im Rahmen meiner Möglichkeiten alles einzusetzen, um die Entscheidung rückgängig zu machen." Immerhin gebe es keine offizielle Begründung für den Beschluss in der Generalversammlung der Betreibergesellschaft vom Donnerstag.
Anderenfalls sieht Graf auch für andere Veranstaltungen - er nennt etwa den Jägerball und die Rudolfina Redoute - schwarz, sollte irgendjemand "aus ideologischen Gründen" nicht mit diesen einverstanden sein. "Solche Zeiten haben wir seit 1945 hinter uns geglaubt."
aber wenn die oberen korporation hören wird ihnen ganz schlecht , es erinnert zuvierl an KOOPERATION ist das konnten die linkslünken nie ausstehen ...
dass dieses BRAUNE GESINDEL auch noch feiern darf !!!!!!
und das sagt ausgerechnet der rechtsaußen Graf!!!!!!!!! Wau!!!!!!
...........der diese Zeit lebt und wie man sieht,auch huldigt!
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na ganz sicher ned-loooooooooooool
wie blauäugig, wie lieb!
Wenn einer "in dieser Zeit lebt und sie auch huldigt" ist er nicht dritter Nationalratspräsident!!! ...und bitte keine Verschwörungstheorien von rechten oder linken Unterwanderungen unserer Demokratie und unserer errungenen Verfassung. Wir sind in unserem schönen Österreich von Nationalstolz und nationalem Gedankengut so weit entfernt, wie noch nie seit Bestehen.
Nur wer allen Staatsbürgern die gleichen Rechte einräumt, ist ein Garant für eine erfolgreiche und lebenswerte Zukunft in unserem Heimatland. Der, der das nicht macht, ist um nichts besser als jene, über die er sich ein abwertendes Urteil erlaubt!!
Was heißt hier Hofburg Betriebs GmbH??
Ich hätte gerne die Erklärung wie es in Österreich möglich ist, dass Betreiber eines gewinnorientierten Unternehmens über die Nutzung eines so wichtigen österreichischen Kulturguts entscheiden können, wir sprechen hier von der Hofburg!!
Jeder Staatsbürger MUSS das gleiche Recht haben, sich die Reputation dieser Adresse für seine legale Veranstalltung sichern zu können.
Da fragt man sich, warum es keine Parlament Betriebs GmbH gibt! Da würde ich so einigen Veranstalltungen (Plenarsitzungen) unterbinden!
Nur nicht die extrem Reichen die ihre Casinos frequentieren.
Es duerften also demnach darunter sehr wenige Burschenschaftler befinden.
Als naechste haengt dann an der Oesterreichischen-Hofburg ein Schild:
"Eintritt nur fuer Mitglieder des DOeW"
Wohnst du doch bereits drinnen!
Der Kuklux Clan Chef darf in unserem Land bleiben, die Deutschen haben ihn ausgewiesen.
So ist das braune Österreich eben!
wir wollen keine links chaotischen berufdemonstrierer die dem ganzen staat alljährlich tausende kostet. jedes jahr schäden.der ring bleibtauch frei und alle sind glücklich. bälle kann man überall feiern